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Gemeinderäte stimmen für die Fusion von Ilsede und Lahstedt

Lahstedt/Ilsede Gemeinderäte stimmen für die Fusion von Ilsede und Lahstedt

Ilsede/Lahstedt. Die Fusion kann kommen: Für einen Zusammenschluss ihrer beiden Gemeinden haben gestern Abend mehrheitlich die Ratsmitglieder in Ilsede und Lahstedt gestimmt. Verabschiedet die Landesregierung in Hannover das Fusions-Gesetz noch rechtzeitig, wird es ab dem 1. Januar 2015 dann die neue Gemeinde Ilsede geben - auf diesen Namen hatten sich die Verhandlungspartner geeinigt (PAZ berichtete).

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Die beiden Bürgermeister Wilfried Brandes (Ilsede, links) und Klaus Grimm (Lahstedt) bei der gestrigen Unterzeichnung des Gebietsänderungsvertrages. Im Hintergrund sind Ratsmitglieder aus Ilsede und Lahstedt zu sehen.

Quelle: sip

Im Ilseder Rat gab es dabei gestern Abend eine denkbar breite Mehrheit - lediglich der Linken-Ratsherr Örsen Savas stimmte gegen die Fusion. Beim Nachbarn war es allerdings ähnlich deutlich: Dort gab es 16 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen.

Punkt 18 Uhr hatte sich der Ilseder Rat getroffen - und auch die Redebeiträge wurden relativ kurz gehalten, schließlich wollte man zusammen noch zur um 19 Uhr beginnenden Ratssitzung in Gadenstedt fahren. „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) zu Beginn seiner Rede. „Die Fusion ist der einzige Weg - und ich bin mir sicher, dass auch die letzten Zweifler schnell überzeugt werden.“ Im Anschluss gaben die einzelnen Ratsfraktionen ihre Stellungnahmen zur Fusion ab. Dabei wurden auch kurz die finanziellen Vorteile der Fusion genannt - etwa höhere Schlüsselzuweisungen von etwa 700 000 Euro jährlich, Zinseinsparungen von rund 250 000 Euro jährlich sowie verschiedene Synergieeffekte von etwa 300 000 Euro jährlich. Der Tenor: Durch diese Vorteile werde man endlich wieder handlungsfähig.

Während die Sitzung in Ilsede also geradezu harmonisch verlief, war man im Lahstedter Rathaus in Gadenstedt geteilter Meinung. „Mit einer Fusion wird eine leistungsfähige Gemeinde entstehen“, warb Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos) zwar für eine Fusion, danach kamen aber auch Fusionsskeptiker des Zusammenschlusses zu Wort - vor allem aus Reihen der CDU/FBL-Gruppe. Aber auch in dieser Ratsminderheit, dessen Votum lange ungewiss war, gab es Zustimmung zur Fusion - und zwar aus Gadenstedt (Nico Kappe), Münstedt (Dieter Böker) und Oberg (Holger Kretzschmar). Am Ende setzten sich die Befürworter im Rat deutlich durch.

So geht es jetzt weiter: Wahrscheinlich im Spätsommer berät eine Kommission aus Niedersächsischen Spitzenverbänden über die Höhe der Fusions-Schuldenhilfe - die beiden Gemeinden hoffen auf 12,8 Millionen Euro. Danach beschließt Hannover über den Fusionsantrag. Läuft alles nach Plan, fusionieren Ilsede und Lahstedt dann zum 1. Januar 2015.

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