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Gelungene Kräuterwanderung in Groß Lafferde

Groß Lafferde Gelungene Kräuterwanderung in Groß Lafferde

Groß Lafferde. Nicht nur alles über Spitzwegerich und Co. erfuhren die Teilnehmer an der dritten Kräuterwanderung des Heimat- und Kulturvereins Groß Lafferde - auch eine Märchenstunde sowie eine plattdeutsche Geschichte vom Lafferder Markt standen auf dem Programm.

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Die Teilnehmer an der Kräuterwanderung des Heimat- und Kulturvereins.

Quelle: oh

„Schwerpunkt der Veranstaltung waren Kräuter, Obst und Gemüse entsprechend der Jahreszeit“, sagt Ines Preikschas-Braun vom Heimat- und Kulturverein. Besonders eingegangen wurde auf die Ernte, das Haltbarmachen von Obst, Gemüse und Kräutern sowie die Vorratshaltung in Erdkuhlen, Kellerräumen, in Einweggläsern und Dosen. „Obst und Kräuter können - wenn sie getrocknet sind - luftdicht und dunkel in Dosen, festen Pappschachteln oder dunklen Gläsern aufbewahrt werden. Es bestehen weitere Möglichkeiten der Haltbarmachung, zum Beispiel in Alkohol wie etwa die Schwedenkräuter nach Maria Treben oder in Öl“, erläutert die Groß Lafferderin.

Heidemarie Eggert las ein Märchen vom Spitzwegerich vor sowie die Geschichte von dem König auf dem Hafersack und eine plattdeutsche Geschichte von Wilhelm Kaune über ein besonderes Gänsebratenessen beim Lafferder Markt.

Außerdem wurde beschrieben, wie wohl der Lafferder Markt zum Traditionsessen Gänsebraten mit Apfelmus und dem Nachtisch Zwetschgenkuchen kam. „Die Gärten des Dorfes waren in der Vergangenheit von Zwetschgenbäumen umrandet und mit vielen Apfelbäumen und wenigen Birnbäumen bepflanzt“, erzählt Preikschas-Braun. „Die Äpfel und Zwetschgen waren zur Zeit des Marktes reif und man verarbeitete sie zu Apfelmus, Zwetschgenmus. Zur Feier des Marktes wurde Zwetschgenkuchen gebacken.

Auf den Wiesen im Dorf waren auch viele Gänse. Diese dienten nicht nur als Fleischlieferant. Wichtig waren die Federn als Bettdeckenfüllung - die großen Federn der Flügel wurden als Staubwedel im Haushalt verwendet sowie als Gänsekiel zum Schreiben mit Tinte“, so die Lafferderin.

mu

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