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Gadenstedterin auf der „Brigitte“-Titelseite

Gadenstedt Gadenstedterin auf der „Brigitte“-Titelseite

Sie ist das Gesicht auf der neuen „Brigitte“ – und sie ist ein echtes Gadenstedter Mädel: Julia Urbatsch hat es auf die Titelseite der auflagenstärksten Frauenzeitschrift Deutschlands geschafft.

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Hat es auf den Titel der Frauenzeitschrift „Brigitte“ geschafft: die Gadenstedterin Julia Urbatsch.

Quelle: cb

Gadenstedt . „Das schlägt ja richtige Wellen“, sagt Julia Urbatsch verwundert, als sie zum PAZ-Interview vorbeikommt. Ihre Unbefangenheit ist keineswegs aufgesetzt: Zwar ziert zurzeit ihr Konterfei das Cover der „Brigitte“ – immerhin die auflagenstärkste deutsche Frauenzeitschrift – doch die 25-jährige Gadenstedterin macht keine große Sache daraus. Ihre Schwester Annika hat die Neuigkeit verbreitet.

Auch im Gespräch wirkt die Gadenstedterin natürlich, selbstbewusst, sympathisch. „Die Idee, mich bei Brigitte zu bewerben, kam eigentlich von meiner Mutter“, erzählt Urbatsch, die zurzeit in Hildesheim Ergotherapie studiert. Ihre Mutter habe ihr von der „coolen Aktion“ der Zeitschrift erzählt. „Brigitte lehnt sich gegen Designer auf, die nur die sogenannten Magermodels ablichten lassen.“

Deshalb kommen seit 2009 „normale“ Mädels ohne perfekte Modelmaße auf die Titelseite. „Die Idee fand ich super“, sagt die 25-Jährige. Doch erst später und unter dem „Einfluss von Wein“, wie sie grinsend zugibt, entschließt sich die Gadenstedterin eines Abends, einen Schnappschuss an die Zeitschrift zu mailen.

Zu ihrem Erstaunen klingelt zwei Wochen später das Handy: „Wir würden gerne ein Titel-Shooting mit dir machen“, heißt es am anderen Ende – die „Brigitte“-Redaktion ist dran. „Seid ihr sicher, dass ihr mich meint?“, ist ihre erste, ungläubige Reaktion – erst später erfährt die Gadenstedterin, dass sich am Tag etwa 120 Frauen für die Titelseite bewerben.

Dann geht alles ganz schnell: „Ich hab ein paar Vorlesungen sausen lassen und bin zu einem alten Gutshaus in die Uckermark gereist.“ Einen ganzen Tag lang „arbeitete“ sie dort vor der Linse: „Alle waren total nett und fürsorglich.“ Obwohl sie nie vorher wirklich gemodelt hat, macht sie im 500-Euro-Kleid im Rapsfeld eine gute Figur. „Ich hab’ allerdings die ganze Nacht vorher nicht geschlafen und musste um sechs Uhr morgens loslegen, weil der Fotograf mich im Morgentau ablichten wollte."

Missen will sie die Aktion natürlich trotzdem nicht, besonders ihre Eltern sind superstolz – „und mein Opa schwebt auf Wolke sieben“, strahlt sie.
Ist der Model-Beruf was für die Zukunft? „Ich bin nicht abgeneigt. Der Brigitte-Fotograf hat mir geraten, mich auf jeden Fall bei einigen Casting-Agenturen zu bewerben. Mal schauen was noch so kommt.“

sip

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