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Gadenstedter auf der Buchmesse in Frankfurt

Lahstedt Gadenstedter auf der Buchmesse in Frankfurt

Gadenstedt. Der Erfolg für den Gadenstedter Dr. Peter Schmidt geht weiter. Nach etlichen TV-Auftritten und Platz 19 auf der Spiegel-Bestsellerliste präsentierte der 46-Jährige sein Buch „Ein Kaktus zum Valentinstag - Ein Autist und die Liebe“ nun auf der Frankfurter Buchmesse.

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Dr. Peter Schmidt am Stand des Verlages seines Buches auf der Frankfurter Buchmesse.

Quelle: privat

„Wenn ich vorher diese vielen Bücher auf der Buchmesse gesehen hätte, vielleicht hätte ich dann gar kein Buch geschrieben“, zeigt sich der Gadenstedter beeindruckt von dem Andrang in Frankfurt. „Denn bei den vielen Neuerscheinungen als Individuum überhaupt noch gesehen zu werden, obwohl man keine alltägliche TV-Größe ist, scheint nur schwer möglich. Aber anscheinend finden sich für alle diese Bücher Leser in den unterschiedlichsten Zielgruppen.“

Und auch Schmidt hat wohl „seine“ Zielgruppe gefunden, denn sein Erstlingswerk, in dem er mal humorvoll, mal ernst über seine Autismus-Erkrankung erzählt, wurde auch bei der Buchmesse begeistert aufgenommen. Insgesamt 7000 Exemplare des Buches wurden übrigens bisher verkauft, gerade ist die 2. Auflage erschienen. Weder Schmidt noch sein Verlag haben so richtig mit dem Erfolg gerechnet - und dieser könnte sogar noch größer werden. „Auf der Messe traf ich zum Beispiel viele Medienvertreter und Organisatoren, die Lesungen mit mir machen wollen“, sagt Schmidt. Und der Verlag versucht jetzt sogar, das Buch im Ausland zu platzieren. Außerdem gibt es eventuell in zwei Jahren noch eine Taschenbuchausgabe des Werkes.

Bis dahin hat Schmidt vielleicht sogar schon sein zweites Buch veröffentlicht. „Die Nachfrage ist da“, erklärt der Gadenstedter. „Denn viele Leser wollen doch gerne wissen, wie ich denn meine Kindheit und Schulzeit erlebt habe.“ So plant Schmidt nun für das nächste Jahr ein Buch, das zeigen soll, wie er sich selbst und die Welt als Kind wahrgenommen hat. „Darin werden sich viele aha-Erlebnisse finden, denn für mich ist es erstaunlich, dass sich so viele Erwachsene nicht mehr an ihre früheste Kindheit erinnern können“, sagt der 46-Jährige. Auch das sei bei ihm „irgendwie anders“.

mu

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