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Gadenstedter Landfrauen im Hühnerstall

Lahstedt Gadenstedter Landfrauen im Hühnerstall

Groß Lafferde. „Wie werden die Hühner gehalten? Unter welchen Bedingungen leben diese Tiere? Welche Qualitätskontrollen gibt es im Hühnerstall?“ - diese und weitere Fragen ließen sich die Gadenstedter Landfrauen jetzt auf dem Hühnerhof von Karsten Lüddecke in Groß Lafferde beantworten.

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Die Gadenstedter Landfrauen besuchten den Eierhof von Karsten Lüddecke in Groß Lafferde.

Quelle: privat

Doch bevor es „in medias res“ und auch in die Hygiene-Anzüge ging, erklärte der Lafferder Landwirt bei einem Dia-Votrag die Theorie rund ums Hühnerei. „Bei der anschließenden Besichtigung der Ställe wurde es recht lustig“, erzählt Landfrau Ursula Schwalenberg. „Alle Landfrauen waren arg mit dem Ankleiden der weißen Schutzanzüge beschäftigt“, sagt sie mit einem Schmunzeln. „Wir sahen bald aus wie Schneemänner!“ Doch die etwas ulkig anmutenden Schutzanzüge erfüllen einen wichtigen Zweck - sie schützen die Tiere vor Keimen und erfüllen damit auch den vorgeschriebenen Verbraucherschutz.

Im Hühnerstall müsse immer eine optimale Futter- und Trinkversorgung sichergestellt sein, erklärte Lüddecke den Landfrauen beim Rundgang im Stall. Auch die regelmäßige Reinigung und eine für die Tiere optimale Raumtemperatur gilt es für den Bauern zu beachten – nur wenn ein Tier sich wohlfühlt, kann es eine Höchstleistung bringen und durchschnittlich etwa 285 Eier pro Jahr legen, gibt Schwalenberg wieder.

Bei Bodenhaltung muss den Hühnern mindestens ein Drittel der Stallfläche als Stauraum zur Verfügung stehen, erklärte der Landwirt, denn so können Legehennen ihre typische Verhaltensweise ausleben. Sand und Einstreu ermöglichen, dass die Hennen scharren und picken können. „Der anfallende Hühnerkot wird dann in der örtlichen Biogasanlage verwertet“, berichtet die Landfrau von der Stallführung.

„Die Herkunft der Eier ist schon sehr interessant“, resümiert Schwalenberg. „Schließlich wollen wir ja alle wissen, was wir essen.“ Um die vielen Informationen rund ums Ei zu verarbeiten, gönnten sich die Landfrauen noch eine abschließende Erholungspause – bei Kaffee und Kuchen im Hofcafé Börde in Hüddessum.

sip

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