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Gadenstedt: Beifahrerin fürs Bluesmobil gesucht

Lahstedt Gadenstedt: Beifahrerin fürs Bluesmobil gesucht

Gadenstedt . Vor ausverkauftem Haus konnte Chris Kramer, der Blues-Barde aus dem Ruhrpott, sein Können präsentieren - sehr zum Gefallen der Gäste der Alten Stellmacherei.

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Zum Instrumentarium des Blues-Barden Chris Kramer gehört eine selbst gebaute, fünfsaitige Zigarrenkisten-Gitarre.

Quelle: hui

Auf den Mund gefallen ist Chris Kramer jedenfalls nicht. Während viele seiner Kollegen eher ihre ganze Konzentration der Musik widmen, hält der Mann mit der Lederkappe gern mal ein Pläuschchen, erzählt wahre und erfundene Geschichten, zwischen und über seine Songs und gibt ganz nebenbei so einiges von sich selber preis.

Wenn er gerade nicht erzählt oder singt, spielt er Mundharmonika. Denn in guter Bluesmusiker-Tradition bedient er zur Gitarre gleichzeitig gekonnt die Blues-Harp. Weil er deutsch singt, entfiel die Sprachbarriere und alle konnten die witzigen, auch selbstironischen Songs und Wortspielereien gut verstehen. So erlebten die Gäste einen musikalischen Bilderbogen durch Kramers Leben, das eigentlich erst mit 13 Jahren wirklich begann. Damals hörte er zum ersten Mal Blues. Sein Vater holte eine alte Gitarre aus dem Keller und spielte dem Sohn Songs vor, bevor er sie ihm gab. „Seitdem hatte ich keinen schlechten Tag mehr“, so Kramer.

Doch so virtuos der Profi, der auch schon mit Peter Maffay tourte, seine Instrumente bedient und so locker er sich in seinen Songs den Problemen stellt, in Sachen Frauen sei er eher schüchtern. Eins seiner Ziele, ein Bluesmobil wie sein Vorbild Jahn Kirkbride zu besitzen, habe er erreicht. Nun mangele es nur noch an der passenden Beifahrerin.

„Wir lieben Blues!“, so Doris Meyer, die mit ihrem Mann aus Schmedenstedt zum Konzert kam. Sie hatten Kramer schon vor drei Jahren in der Stellmacherei gehört. Allerdings sei Blues auf Deutsch gewöhnungsbedürftig, meinte sie. Ein selbst gemaltes Bild, auf dem seine Lieblingkünstler unterschreiben dürfen, hatte Andrew Hoffmann aus Essinghausen dabei. Die Eintrittskarte von seinen Freunden geschenkt bekommen hatte Torsten Herbst aus Groß Lafferde. „Aber ich wäre auch so gekommen“, sagt der Blues-Fan, der auch sonst oft in der Stellmacherei zu Gast ist und die gemütliche und persönliche Atmosphäre großen Konzerten vorzieht.

hui

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