Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Für jedes Leiden ein Kraut parat

Groß Lafferde Für jedes Leiden ein Kraut parat

Groß Lafferde. Brennnessel, Löwenzahn und Giersch standen am Gründonnerstag im Mittelpunkt einer Kräuterwanderung des Heimat- und Kulturvereins Groß Lafferde. Ob als Hustenmittel oder bei Kopfschmerz - Ines Preikschas-Braun hat für jedes Leiden ein Kraut parat.

Voriger Artikel
Peiner Band 1890 spielte in der rappelvollen "Post"
Nächster Artikel
Alte Stellmacherei: Ein Abend für "die Knef"

Die Kräuterwanderung führte ein Stück durch das Dorf, in die Feldmark und über das Wiesengrundstück von Ines Preikschas-Braun bis in ihren Garten. Sie verdeutlichte den Teilnehmern auch den Unterschied zu gekauften Kräutern.

Quelle: ju

„Man muss mit der Natur aufgewachsen sein, um Kräuter in der freien Wildbahn zu erkennen“, ist sich Preikschas-Braun sicher. Sie selbst kennt aus ihrer Kindheit nur Petersilie und Schnittlauch, sagt sie. Viel Fachliteratur und Dokumentationen hat die Groß Lafferderin deshalb über die Jahre studieren müssen, um in ihrem Garten Heil-Kräuter von bloßem Unkraut unterscheiden zu können.

Am Gründonnerstag hat sie nun zum ersten Mal ihr Wissen weiter gegeben - bei einer Kräuterwanderung in Groß Lafferde. Ein passender Tag, denn auch die berühmte „Frankfurter Soße“, die vielerorts am Karfreitag gegessen wird, basiert auf Kräutern des Frühlings, so Preikschas-Braun. „Früher waren die Kräuter die ersten Vitamine im Jahr, die nach dem Winter gegessen werden konnten“, schildert Preikschas-Braun. So fand sie es passend, im Frühling mit der ersten Wanderung zu starten. „Kräuter muss man generell in ihrem Jahresverlauf sehen“, meint Preikschas-Braun. Deshalb will sie weitere Kräuterwanderungen anbieten.

Los ging es auf dem Marktplatz. Spitz- und Breitwegerich konnte das Dutzend Teilnehmer der Wanderung dort sehen - gut bei Husten oder als Brei zur Wundheilung. Nächste Station war eine große Linde. „Von den Blüten bis zur Rinde - ein Baum hat insgesamt immer etwas Nutzbares“, erklärt Preikschas-Braun. Anschließend ging die Gruppe über den Kirchplatz bis zum Westermühlenweg. Sie lernte Holunder als Allzweckmittel kennen, Löwenzahn als mineral- und vitaminreiche Salatbeilage oder testete die eisen- und kalziumreiche Brennnessel.

Auch das Wiesengrundstück und der Garten von Preikschas-Braun, die durch eigene Krankheiten zur Kräuterkunde gekommen ist, wurde erkundet. Und dort wurde auch über die verschiedenen Erdarten und den guten Lössboden in Peines Südkreis sowie die Heilerde aus Söhlde gesprochen - ein reger Austausch, der gut ankam.

ju

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung