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Förderverein für das Freibad?

Lahstedt Förderverein für das Freibad?

Lahstedt. Muss Lahstedt das Gadenstedter Freibad ab 2014 alleine finanzieren? So sieht es zurzeit aus, denn: Der Ilseder Rat hat bei der jüngsten Sitzung ein Konzept beschlossen, das den Ausstieg aus der Mitfinanzierung des Freibades ab 2014 vorsieht. Jetzt ist Lahstedt am Zug.

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Das Freibad am Bolzberg in Gadenstedt: Lahstedt denkt über Möglichkeiten nach, das Bad auch ohne Ilsede zu finanzieren.

Quelle: rb

Etwa 135000 Euro zahlt Ilsede jährlich für das Freibad in Gadenstedt, das auch von Ilseder Bürgern genutzt wird. Diesen Betrag will Ilsede ab 2014 einsparen, so sieht es das vom Rat jetzt verabschiedete Haushaltssicherungskonzept vor.

Den Betrag müsste künftig Lahstedt alleine bezahlen. Der Lahstedter Rat tagte gestern Abend, verabschiedete unter anderem den Nachtragshaushalt 2012.

Bestimmendes Thema der Sitzung war aber die Freibad-Finanzierung. Maik Burgdorf (SPD) sagte: „Ilsede könnte uns Sorgen machen, wir werden aber versuchen, das zu wuppen.“ Mit einem Seitenhieb auf Ilsede ergänzte er: „Die Ilseder Schwimmer sind aber weiterhin eingeladen, nach Gadenstedt zu kommen.“

Bürgermeister Klaus Grimm kündigte an: „Es gibt bereits Überlegungen, wie wir das Freibad alleine finanzieren können.“ Zum einen spare Lahstedt Geld beim Bauhof des Zweckverbandes Ilsede-Lahstedt ein. Den Zweckverband haben die Lahstedter gekündigt, um unter anderem die aus ihrer Sicht „teure“ Grünflächenpflege anderweitig zu organisieren. Dadurch verspricht man sich Einsparungen von 50 000 Euro.

Weiteres Geld soll durch energetische Einsparungen reinkommen. Derzeit lässt Lahstedt das sogenannte Quartier - also das aus Freibad, angrenzender Sportanlage und Wohnbereichen zusammengefasste Gebiet - von Experten energetisch überprüfen.

Das kostet 17 000 Euro, wird aber mit rund 11 000 Euro gefördert. „Die dadurch erhoffte Energiekosten-Einsparung wäre ein weiteres Puzzle-Teil“, sagt Grimm. Auch ein Förderverein komme in Frage, der bei der Mitfinanzierung hilft. „Womöglich gibt es im Februar dazu eine Info-Veranstaltung“, so Grimm.

Mit Blick auf Ilsede sprach Grimm von einer „kontraproduktiven Situation“, betonte aber: „Lahstedt wird das Freibad nicht aufgeben!“

sip

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