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Förderverein: Die Burg Steinbrück verkommt

Steinbrück Förderverein: Die Burg Steinbrück verkommt

Steinbrück. Wie ein Dornröschenschloss sehe die Burg Steinbrück derzeit aus, finden die Mitglieder des Fördervereins Burg Steinbrück aus Groß Lafferde - und das meinen sie nicht als Kompliment. Seitdem wir das Gelände nicht mehr nutzen dürfen, tut sich hier gar nichts mehr, schimpft Heidemarie Eggert. Jetzt hat der Förderverein der zuständigen Kapellengemeinde Steinbrück ein Kaufangebot unterbreitet. Eine Antwort hätten sie aber nicht erhalten.

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Hoher Rasen, Brennnesseln und Einsturzgefahr: „Die Burg und das Gelände verkommen“, sagen Heidemarie Eggert und Siegfried Skarupke vom Förderverein Burg Steinbrück. Der Verein hat sich früher um die Pflege der Burg gekümmert.

Quelle: sip

"Seitdem wir das Gelände nicht mehr nutzen dürfen, tut sich hier gar nichts mehr", schimpft Heidemarie Eggert. Jetzt hat der Förderverein der zuständigen Kapellengemeinde Steinbrück ein Kaufangebot unterbreitet. Eine Antwort hätten sie aber nicht erhalten.Nur mit Helm trauen sich die Vorsitzende des Fördervereins, Heidemarie Eggert, und ihr Stellvertreter Siegried Skarupke auf das Burggelände. Nicht ohne Grund: „Achtung Einsturzgefahr“, warnt ein Schild an der Burg, „Betreten des Geländes auf eigene Verantwortung. Bitte halten Sie Abstand zu den Gebäuden.“

Früher waren die Vereinsmitglieder jahrelang ohne Einschränkungen auf dem Gelände unterwegs, veranstalteten Aufführungen, Feste, Führungen, Theaterstücke auf dem Gelände und im Inneren der Burg - bis sie im Zuge der Verkaufs-Anstrengungen der zuständigen Kapellengemeinde Steinbrück (siehe Hintergrund) das Feld räumen sollten. Anfang des Jahres hat der Landes-Denkmalschutz, der sich bei den Verkaufsverhandlungen eingeschaltet hatte, konkrete Gefahrenstellen für Burgbesucher ausgemacht. Aus versicherungstechnischen Gründen musste die Kapellengemeinde das Betreten untersagen. „Aber seitdem verkommen Burg und Gelände nur noch mehr! Das Pforthaus ist inzwischen komplett zugewachsen, überall stehen die Brennnesseln mannshoch“, so die Vorsitzende. „Seit 1990 haben wir das Gelände unentgeltlich gepflegt und teilweise sogar wieder in Stand gesetzt, Wege mit Schotter aufgefüllt, das Tor am Pforthaus erneuert und die Decke dort eingebaut, Heizung repariert sowie auf und im Gelände gestrichen, gemäht und auch ein bauhistorisches Gutachten mitfinanziert“, zählt Eggert auf. Ohne Arbeitskosten habe der Förderverein umgerechnet rund 8000 Euro investiert. „Und jetzt passiert hier nichts mehr“, ärgert sie sich.

Nachdem die letzten Verkaufsverhandlungen im März platzten (PAZ berichtete), wartet die Burg darauf, aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden. „Weil wir bezweifeln, dass überhaupt noch ein Käufer gefunden wird, haben wir der Kapellengemeinde angeboten, die Burg für einen symbolischen Euro zu übernehmen“, sagt der zweite Vorsitzende Skarupke. „Doch wir haben überhaupt keine Antwort erhalten. Das hätten wir nach all der Arbeit, die wir geleistet haben, wohl schon verdient!“

Von der Kapellengemeinde war gestern keine Stellungnahme zu bekommen.

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