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Fitter als die meisten jungen Spieler

Fußball: Mirko Beier ist "Spieler der Woche" Fitter als die meisten jungen Spieler

Broistedts Teamoldie Mirko Beier war der überragende Mann beim 4:2-Erfolg gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter VfL Salder. Das wurde auch von den Nutzern unseres Onlineangebots PAZ-Sportbuzzer honoriert. Sie wählten ihn mit 55 Prozent aller Stimmen zum „Spieler der Woche“, und verwiesen Nils Lütge (Vechelde, 37 Prozent) und Norman Pütsch (Lengede, 8 Prozent) auf die Plätze zwei und drei.

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Voller Elan: Mirko Beier ist „Spieler der Woche“.

Quelle: Ralf Büchler

Broistedt. Im Interview mit PAZ-Sportbuzzer-Mitarbeiter Sönke Rathje berichtet der 37-jährige Berufsfeuerwehrmann über seine fußballerische Zukunft, und warum er fitter ist als manche seiner jüngeren Mannschaftskameraden.

Mirko, wie schlägt eine abstiegsgefährdete Mannschaft den Spitzenreiter?

Die frühe Führung hat uns Sicherheit gegeben, wir haben die erste Halbzeit danach klar dominiert, fielen jedoch nach Wiederanpfiff in ein kleines Loch, aus dem wir aber schnell wieder herauskamen. Jeder von uns wusste - das Spiel verlieren wir heute nicht. Als Fazit muss man einfach sagen, es haben alle Spieler gut funktioniert, jeder hat sich den Allerwertesten aufgerissen. Eigentlich hätte die ganze Mannschaft dieses Wochenende in die „Elf des Tages“ gehört.

Nach zwei Siegen in Folge hat Broistedt nun 9 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - habt Ihr das Thema Abstieg damit abgehakt?

Ich sowieso - für mich war das nie ein Thema. Wir hatten in der Hinrunde viel Pech mit Verletzungen und Krankheiten, aber jetzt stehen wir im gesicherten Mittelfeld und ich schaue nicht mehr nach unten, sondern nur noch nach oben. Wenn in der Rückrunde die Spieler alle fit zurückkehren, werden die Karten nochmal neu gemischt.

Das heißt, Sie sind zufrieden mit der Hinrunde?

Zufrieden wäre ich, wenn ich Erster wäre (lacht). Aber als Aufsteiger und mit den Personalproblemen ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld auch am Ende der Saison absolut in Ordnung.

Mit 37 Jahren sind sie der Teamälteste. Gibt schon Gedanken an ein Karriereende?

Nein, überhaupt nicht. Wenn ich fit und verletzungsfrei bleibe, kann ich mir vorstellen, noch zwei oder drei Saisons dranzuhängen. Fitness ist dabei aber eher weniger das Problem, auch für meinen Beruf benötige ich körperliche Fitness. Daher mache ich abseits der Arbeit und des Fußballplatzes schon hin und wieder 20-Kilometer-Läufe. Ich denke, ich bin deshalb trotz meines Alters fitter als die meisten jungen Spieler.

Wie bekommen Sie Ihren Beruf mit dem Fußball unter einen Hut?

Als Berufsfeuerwehrmann habe ich 24-Stundendienste, danach dann 48 Stunden frei. Alle drei Wochen muss ich sonntags arbeiten, da nehme ich mir dann Urlaub oder bummele Überstunden ab. Auch für das Training unter der Woche nehme ich mir gelegentlich frei - ich bin von den Spielern im Kader mit am häufigsten dabei.

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