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"FaHAARradtour" stößt auf enormes Echo

Lahstedt "FaHAARradtour" stößt auf enormes Echo

Oberg. Überglücklich ist Markus Müller aus Oberg über die „FaHAARradtour“, die er gemeinsam mit seinem Bruder Heino unternommen hat. „Wir haben so viel bewegen können!“, freut er sich.

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Am Ziel: Die beiden Tourer mit Professor Markus Nöthen in Bonn.

Quelle: oh

Die Brüder sind in einer Woche von Oberg nach Bonn geradelt, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen, an der auch die Tochter des Obergers, Nele, leidet: am weitestgehend unbekannten „Kreisrunden Haarausfall“. „Je mehr Leute davon wissen und je mehr Betroffene sich untersuchen lassen, desto mehr steigen die Heilungs-Chancen“, erklärte Markus Müller das Ziel der Tour. In vielen Städten haben die beiden in den Fußgängerzonen Infos verteilt, mit Betroffenen gesprochen und wurden auch von den Medien vor Ort interviewt.

Am Zielort, dem Institut für Humangenetik in Bonn, trafen sie Professor Markus Nöthen, der eine Studie zu der Krankheit durchführt.

Beide haben mehr als ihr Ziel erreicht: Tatsächlich erklärten sich viele Betroffene nach dem Treffen mit den Radlern bereit, an der Studie in Bonn teilzunehmen. „Wir konnten Betroffene ermutigen, offener mit dem Kreisrunden Haarausfall umzugehen!“, freut sich Müller. „Unser größter Wunsch wäre, dass jeder diese Botschaft weitergibt, damit die Gesellschaft offener damit umgeht und Betroffene die Chance haben, normal damit zu leben“, sagt er. Durch die Tour hätten beide gelernt, dass die Gesellschaft dazu bereit sei - es fehle oft nur die Aufklärung.

Doch auch diese eile nun in großen Schritten voran, erzählt der Familienvater. „Inzwischen rennen uns Fernsehteams die Haustür ein“, sagt er begeistert. Nachdem bereits der Sender RTL einen Bericht über die Familie drehte, haben sich weitere Teams angekündigt. „Wir mussten sogar schon Anfragen ablocken!“

Zudem kommen auch aus Bonn positive Meldungen: „Bei dem Institut für Humangenetik gibt es einen Riesenzulauf an Teilnehmern für die Studie - das ist ein toller Erfolg für uns“, freut sich der Oberger. Abschließend zieht er ein durchweg positives Resümee - trotz des Stresses und der sportlichen Anstrengung, die nicht nur die Fahrradbremsen an ihre Grenzen gebracht habe: „Es war für uns eine großartige Erfahrung!“

Mehr Infos im Internet unter www.kreisrunderhaarausfall.de.

sip

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