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FBI tritt dem Freibad-Förderverein bei

Ilsede FBI tritt dem Freibad-Förderverein bei

Ilsede . Prominenter Neuzugang für den Förderverein „Freibad am Bolzberg“: Die Wählergemeinschaft Freie Bürger Ilsede tritt dem Verein zum Erhalt des Freibades in Gadenstedt bei. Das teilte die FBI-Vorsitzende Ilse Schulz gestern mit.

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Soll erhalten bleiben: Das Freibad in Gadenstedt.

Quelle: Archiv

Zum Hintergrund: Mit dem im vergangenen Jahr verabschiedeten Haushaltssicherungskonzept steigt Ilsede ab 2014 aus der Kofinanzierung des Freibades aus. 135.000 Euro will die Gemeinde so jährlich sparen. Kommt es tatsächlich so, muss Lahstedt das Bad selbst finanzieren. Helfen soll dabei der Förderverein.

„Dieses seit Jahrzehnten gemeinsam von den Gemeinden Lahstedt und Ilsede betriebene Freibad hat einen hohen Stellenwert als Freizeit- und Sporteinrichtung für Familien, Senioren, Vereine, Schulen und Kindertagesstätten und erfreut sich großer Beliebtheit auch über die Gemeindegrenzen hinaus“, sagt Schulz. „Als Fraktion des Ilseder Rates unterstützen wir den Erhalt dieser Einrichtung als Ausdruck der Familien- und Sportfreundlichkeit unserer Gemeinde. Das Freibad ist für viele Bürger, vor allen Dingen auch für Kinder, Urlaubsersatz und Stätte der Erholung.“

Aus kommunalpolitischer Sicht solle mit dem Beitritt auch ein Zeichen der nachbarschaftlichen Beziehungen zu Lahstedt gesetzt werden - zwischen beiden Gemeinden gebe es etliche gewachsene Verknüpfungen.

Für die Freien Bürger Ilsede steht das Verbindende, nicht das Trennende im Vordergrund“, unterstreicht Schulz im Hinblick auf die Turbulenzen zwischen den Gemeinden in den vergangenen Jahren (PAZ berichtete mehrfach). Das Freibad dürfe nicht zum „Spielball“ derzeit bestehender Differenzen zwischen den Gemeinden werden, erklären die Freien Bürger. Der Umgang mit dem Zweckverband Wirtschaftsbetriebe (Bauhof und Freibad) sowie dem Zukunftsvertrag des Landes sollte in den Dienst der Zukunftsbewältigung kommunaler Aufgaben beider Gemeinden gestellt werden.

„Wir sind der Überzeugung, dass die derzeit von beiden Gemeinden angestrebte Eigenentschuldung nicht zwangsläufig zur Schließung einer für die Bevölkerung so wichtigen Einrichtung führen muss“, sagt die Ilsederin. „Voraussetzung dafür sind jedoch ein offener und ehrlicher Umgang von Politik und Verwaltung beider Gemeinden.“

Als ein „positives Signal“ lobt Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes die Entscheidung der FBI. „Ich bin ja auch kein Gegner des Freibades“, erklärt er und bittet, klar zu trennen: „Wir wollen als Gemeinde die Eigenentschuldung. Dafür gibt uns Hannover vor, bei den freiwilligen Ausgaben - und dazu gehört nun mal der Freibadzuschuss - zu sparen. Da müssen wir uns entscheiden.“ Als Alternative bliebe nur, die Steuer um etwa 40 Punkte anzuheben, so Brandes. „Das würde ich aber nur mit Zustimmung der großen Mehrheit der Ilseder Bürger angehen - und die sehe ich nicht.“ Wo die öffentliche Hand nicht mehr helfen könne, sei eine Privatinitiative nötig.

mu/sip

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