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Experte sprach über Freibad-Erhaltung

Lahstedt Experte sprach über Freibad-Erhaltung

Gadenstedt. Wie können die Energiekosten des Freibades am Bolzbergbad gesenkt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Besucher der Bürgersprechstunde der Lahstedter SPD, die jetzt im Gasthaus Konrad in Gadenstedt stattfand. Auch über eine befürchtete Schließung des Bades wurde gesprochen.

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Viele Besucher – auch aus Ilsede kamen zur Diskussion.

Quelle: oh

Zuletzt hatten die Ilseder Grünen eine Schließung des teuren Bades angedacht - Ilsede beteiligt sich über den Zweckverband an den Badkosten. Doch zunächst ging es bei der Bürgersprechstunde über Energie-Einsparpotentiale - etwa mit dem sogenannten Energiezaun.

Ingenieur Jürgen Brüggemann vom Beraterbüro John Becker stellte Möglichkeiten der Energieeinsparung für das Freibad am Bolzberg vor. Ein Energiezaun der warme Luft und Sonneneinstrahlung über eine Flüssigkeit zu einem Wärmetauscher transportiert, Photovoltaik zur Stromerzeugung für die Wärmepumpe und ein Brennwertkessel - Teil eines Konzeptes, das Brüggemann als mögliche Lösung für das Freibad vorschlug.

Viele Aspekte und Möglichkeiten stellte er vor: Erdwärme, ein Blockheizkraftwerk, dass sowohl Strom und Wärme für Freibad, benachbarte Sportanlage und sogar umliegende Anwohner liefern kann.

„Wir sehen nach den letzten Signalen aus Ilsede zum Thema Freibad die Gefahr, das Bad schließen zu müssen“ erklärte Jörg Gilgen, stellvertretender Vorsitzender der Lahstedter Sozialdemokraten. „Deshalb werden alle Möglichkeiten sondiert, um diesen wichtigen Teil der Infrastruktur für alle Lahstedter und Ilsede zu erhalten.“

Besonders ermutigend fand Gilgen, dass neben zahlreichen Einwohnern aus beiden Gemeinden auch Kommunalpolitiker und Vertreter der Verwaltung anwesend waren.

Zahlreiche Nachfragen und Ideen der Anwesenden - etwa nächtliche Abdeckung der Becken, um ein Auskühlen zu verhindern, getrennte Heizzyklen für die unterschiedlichen Becken können in den weiteren Entscheidungsprozess mit aufgenommen werden.

Die Gemeinde Lahstedt, die sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema befasst, will mit Zuschüssen der KfW ein Konzept erstellen lassen. Die jetzigen Planungen gehen davon aus, dass eine Umsetzung so erfolgen kann, dass zur Saison 2014 die Arbeiten abgeschlossen sind. „Gerade rechtzeitig, wenn Ilsede wirklich aussteigt“ meint Gilgen.

sip

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