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Ehrenmal: Behörde schaltet sich ein

Gadenstedt Ehrenmal: Behörde schaltet sich ein

Neue Verwicklungen ums Gadenstedter Ehrenmal: Nachdem sich der Ortsrat und die Bürger auf zwei Standort-Varianten eingestellt hatten, meldet sich nun der Denkmalschutz des Landkreises zu Wort: Das Ehrenmal steht unter Denkmalschutz. Jetzt muss erneut überlegt werden.

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Ein Stein des Gadenstedter Ehrenmals.

Quelle: sip

Lahstedt-Gadenstedt . Eins ist klar: Dort wo das Gadenstedter Ehrenmal zurzeit steht – auf dem Kirchengrundstück neben dem Kindergarten – kann es nicht bleiben, dort soll nämlich eine Kinderkrippe gebaut werden.

Bleibt die Frage, wo und wie das Ehrenmal künftig aufgestellt werden soll. Jetzt hat sich die Untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises zu Wort gemeldet, denn das Ehrenmal steht unter Denkmalschutz. In den vergangenen Monaten war eine teils heftige Diskussion im Ort um die Umsetzung des Mals entbrannt – die SPD-Fraktion im Ortsrat hatte per Mehrheitsentscheid gegen die CDU/FBL-Opposition die Umsetzung auf dem Kirchengrund weiter nördlich durchgesetzt. Eine Bürgerinitiative, die den Bäckerthie als Standort bevorzugt, hatte diese Entscheidung angefochten.

In der Zwischenzeit favorisierte die Gadenstedter SPD den Standort Bäckerthie in einer neuen Variante, auch die CDU/FBL war dem Vorschlag gegenüber nicht abgeneigt: Man lässt ein neues Mal auf dem Bäckerthie aufstellen, das in allgemeiner Form die Gefallenen, Kriegsopfer und Vertriebene ehrt. Die Namensplatten der alten Steine sollten separat aufbewahrt werden.

Die zweite Variante, das Ehrenmal auf dem Kirchengrundstück in Richtung Hauptstraße umzusetzen, „ist vom Tisch“, sagt Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD). Bei einer Ortsbegehung habe sich ergeben, dass dort kein Platz sei.

Nun müsse in Gesprächen mit dem Denkmalschutz geklärt werden, was möglich ist – und die Zeit drängt, denn im Dezember soll der Bauantrag für die Krippe eingereicht werden. „Der Denkmalschutz hatte sein Ok zu einer Umsetzung ja schon einmal gegeben“, betont Heuer. „Hier sehe ich kein Problem“ Außerdem müsse man für die Umsetzung die einzelnen Steine in jedem Fall auseinander nehmen, das habe ein Steinmetz bestätigt. „Wir gehen also davon aus, dass wir das neue Mal bauen können.“ Trotzdem sei es eine „heikle Angelegenheit“: „Wenn wir das Mal wieder komplett zusammenstellen müssen, bekommt das ganze Dorf Probleme.“ Am 1. Dezember soll im Ortsrat über den Standort abgestimmt werden.

Simon Polreich

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