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"Die Eigenentschuldung ist der richtige Weg!"

Lahstedt "Die Eigenentschuldung ist der richtige Weg!"

Oberg. Wie auch bei der ersten Bürgersprechstunde in Groß Lafferde standen Politiker und Gemeindevertreter um Bürgermeister Klaus Grimm am vergangenen Donnerstag im Oberger Gasthaus „Radtke“ den Bürgern Rede und Antwort zum Thema Eigenentschuldung der Gemeinde. Etwa 70 Interessierte waren versammelt.

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Zahlreiche Besucher in Oberg diskutierten über die Eigenentschuldung.

Zunächst erläuterte Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm die Hintergründe der Eigenentschuldung: Mit dem sogenannten Zukunftsvertrag unterstützt die Niedersächsische Landesregierung finanzschwache Kommunen - entweder mit einer „Hochzeitsprämie“ bei Gemeindefusionen oder eben durch finanzielle Hilfe bei einer Eigenentschuldung. Die Verschuldung der Gemeinde führte Grimm dabei auf die Sanierung des ehemaligen Hüttengeländes zurück, dabei seien Verbindlichkeiten in Höhe von mehr als 5 Millionen Euro entstanden. Diese sollen nun per Eigenentschuldung quasi beglichen werden. Voraussetzung für die Landeshilfe von etwa vier Millionen Euro: Ein strikter Sparkurs.

An diese Ausführungen schloss sich eine Fragerunde an. Die Besucher wünschten dabei vor allem genauere Informationen, was sich für die Bürger konkret ändern würde und ob es eine Alternative zur Eigenentschuldung gebe.

„Für eine Eigenentschuldung müsste man die freiwilligen Ausgaben - dies betrifft zum Beispiel die Bereiche Jugend, Sportförderung, Freibäder und Kultur - senken“, erklärte Bürgermeister Grimm. Außerdem müsse man bei einem Rückgang der zu betreuenden Kinder und Schüler in Bereichen Schulen und Kitas ebenfalls mit Sparmaßnahmen oder Schließungen einzelner Einrichtungen rechnen. Dies würde allerdings nicht vor 2017 geschehen, so Grimm weiter. Gespräche hierzu würden in drei Wochen geführt.

Eine Fusion mit der Gemeinde Ilsede spiele aufgrund der Nichtentstehung einer leistungsfähigen Gemeinde bei den Planungen keine Rolle. Mit einer Eigenentschuldungszusage der neuen Landesregierung rechne man in rund drei bis vier Monaten. „Der Weg, den wir eingeschlagen haben ist richtig und wir werden ihn in der Zukunft auch weiterhin verfolgen“, resümierte Bürgermeister Klaus Grimm.

jb

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