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Darlehen für die SG Adenstedt ist fraglich

Lahstedt Darlehen für die SG Adenstedt ist fraglich

Lahstedt. Kontrovers diskutierte der Senioren-, Sozial- und Sportausschuss über ein Darlehen von 3000 Euro an die SG Adenstedt. Am Ende wurde der Beschluss sehr knapp empfohlen. Auch die Seniorenarbeit in der Gemeinde war Thema.

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Das Sportheim der SG Adenstedt bei einem Turnier 2010: Der Verein will das Gebäude jetzt sanieren.

Quelle: oh

Wo Geld fehlt, kann nicht viel gestaltet werden, das wurde auch bei dieser Sitzung wieder deutlich. Das Darlehen, mit dem die SG Adenstedt bei der Sanierung des Sportheims Adenstedt unterstützt werden will, könne grundsätzlich gezahlt werden, es darf aber nicht als freiwillige Leistung im Gemeindehaushalt verbucht werden, lautete am Ende die Empfehlung des Ausschusses- mit einer knappen Mehrheit von drei Stimmen, bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung.

Hintergrund: Rund 30000 Euro würde die Sanierung des Sportheims kosten, die SG Adenstedt will die Arbeiten aber größtenteils in Eigenleistung erbringen. Die finanzielle Lage des Vereins lasse allerdings nicht zu, dass Materialkosten in Höhe von 3000Euro selbst bezahlt werden, weshalb die SG jetzt die Gemeinde um ein entsprechendes Darlehen gebeten hat.

„Bei zu hohen Ausgaben könnten wir den Antrag auf Eigenentschuldung gefährden“, erklärt Ausschuss-Vorsitzender Nico Kappe (CDU) die Bredouille der Gemeinde. Die Vorgabe des Landes zur Unterstützung per Eigenentschuldung laute, dass die freiwilligen Ausgaben die Drei-Prozent-Hürde nicht deutlich überschreiten dürfen - selbst wenn die SG das Darlehen in sechs Jahresraten zurückzahlt.

Kappe - der den Sportausschuss eher in der Position sah, das „sportliche Ansinnen“ zu unterstützen und die „finanzielle Sicht“ dem Finanzausschuss zu überlassen, der ebenfalls noch darüber berät - wollte für das Darlehen stimmen. Die parteipolitisch gemischte Mehrheit stimmte aber für die Idee von Heiko Sachtleben (Grüne): Die Verwaltung solle zunächst überprüfen, ob sie das Darlehen anders verbuchen könnte.

- Auch über die Satzung des neuen Seniorenbeirats diskutierte der Ausschuss ausgiebig und empfahl am Ende das dreiseitige Papier an den Gemeinderat. Wenn dieser es beschließt, gründet sich der Beirat, zu dessen Aufgaben es gehört, Interessen der älteren Lahstedter zu vertreten, die Politik zu beraten, als Ansprechpartner zu fungieren und Angebote für Senioren zu erstellen. Dafür stehen auch Fördermittel zur Verfügung.

- Das Groß Ilseder Hallenbad wird von Lahstedter Vereinen zu wenig genutzt, weshalb die Gemeinde in 2012 etwa 2000 Euro Verlust gemacht hat. Hintergrund: Lahstedt zahlt an den Eigentümer der Halle, den Landkreis Peine, einen Betriebskostenzuschuss von 10000 Euro. Dieses Geld holt sie sich von den Vereinen wieder, die die Halle nutzen. Um das Defizit auszugleichen soll nun bei Lahstedter Vereinen „Werbung“ für die Hallenbadnutzung gemacht werden.

sip

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