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CDU Gadenstedt: Fusion war Thema

Gadenstedt CDU Gadenstedt: Fusion war Thema

Gadenstedt. Eine positive Jahresbilanz zog der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Gadenstedt, Nico Kappe, bei der Verbandsversammlung.

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Ortsverbandsversammlung der CDU Gadenstedt: Als Gast begrüßte Ortsverbandsvorsitzender Nico Kappe (2.v.r.) Christoph Plett aus dem Kreistag (2.v.l.).

Zwar gestalte sich die Durchführung eigener Veranstaltungen durch die zunehmenden beruflichen Belastungen des Vorstandes immer schwieriger - daher seien auch Hoffest und Wandertag erstmalig ausgefallen - die politische Arbeit im Ortsvorstand, in der Ortsratsfraktion und im Gemeinderat sei aber erfolgreich verlaufen. Besonders erfreulich: Es habe Mitglieder-Zugänge gegeben und die Finanzen seien solide sowie geordnet.

Die Arbeit im Ortsrat war besonders geprägt durch die Themen Ortsdurchfahrt, Bolzbergallee, Hochwasserschutz, Hüttengelände, Bauplatzverkauf, Investitionsplanung bei Fusion, darunter die Ortsdurchfahrt, Ausbau Oheweg und Sanitärräume der Turnhalle.

Bei der Versammlung wurden die Mitglieder über die Fusionsgespräche auf Gemeinde- und auf Kreisebene informiert. Dazu waren der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Lahstedt, Rainer Röcken, und der CDU-Kreisvorsitzende Christoph Plett eingeladen. Röcken zur Gemeindefusion: Beide Räte hätten der Aufnahme von Verhandlungen zugestimmt. Die Fusion ist zum 1. Juli 2015 geplant, die Finanzmittel des Landes sollen sogar schon zum 1. Januar fließen.

Röcken kritisierte aber die Hektik und die enorme zeitliche und fachliche Belastung der ehrenamtlichen Politiker. Man sehe die schwierige finanzielle Situation für Lahstedt, ob aber der einkalkulierte Konsolidierungserfolg überhaupt eintrete, und dies nur im Wege einer Fusion, sei fraglich. Die „Mitnahme“ aller Bürger und aller Meinungen sei mehr als notwendig. Der Ratsbeschluss zur Eigenentschuldung ist hingegen weiterhin wirksam.

Christoph Plett berichtete über den aktuellen Stand der angedachten Landkreis-Fusion. Er kritisierte das „politisch unabgestimmte Vorpreschen des Landrates in Richtung Hildesheim“. Die Vorteile und Notwendigkeit einer Fusion gerade mit Hildesheim seien vom Landrat bisher nicht im Ansatz dargestellt worden. Finanzielle Perspektiven, Eckdaten, Verwaltungs- und Aufgabenstrukturreform seien noch völlig unklar. Wenn auch der Landrat einen engen Zeitrahmen bis 2015 plane, sehe die CDU-Kreistagsfraktion zwar durchaus den Handlungsbedarf, spreche sich aber gegen unnötige Eile und Hektik aus. Bei den anstehenden Beratungen werde sie sich konstruktiv einbringen, so Plett. rd

2Auf das kommende Jahr blickte Nico Kappe voraus. Termine seien die Europa-Wahl am 25. Mai und die ursprünglich geplante Bürgermeisterwahl am 14. September (verschoben wegen Fusion). Eine eigene Veranstaltung des Ortsverbandes sei noch in der Planung. Kappe: „Einzelheiten werden rechtzeitig bekanntgegeben.“

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