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Busprobleme: Endlich dauerhafte Lösung?

Lahstedt Busprobleme: Endlich dauerhafte Lösung?

Lahstedt. Die Diskussionen um die Schülerbeförderungen im Südkreis reißen nicht ab. Erneut hat sich eine Mutter an die PAZ gewandt, weil ihre Kinder an der Bushaltestelle stehen gelassen werden. Der Grund: Die Busse seien zu voll. Bald könnte das Problem aber erledigt sein. Mit einem weiteren Bus sollen die Beförderungsprobleme dauerhaft gelöst werden, teilt Katja Schröder vom Landkreis mit.

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Archivbild vom Busbahnof in Peine. Im Südkreis steht die Schülerbeförderung in der Kritik.

Quelle: Christian Bierwagen

„Die Situation ist unerträglich“, sagt Nicky Brinsa aus Groß Lafferde. Sie ist Mutter dreier schulpflichtiger Kinder, die das Gymnasium Groß Ilsede in den Jahrgangsstufen 10, 8 und 5 besuchen. „Ich verfolge die Situation schon seit Jahren“, sagt sie. Regelmäßig, so Brinsa, würden Kinder an den Bushaltestellen stehengelassen, weil die Busse zu voll sind. Inzwischen stünden oft Eltern und sogar Vertreter der Schule von 7.15 bis 8 Uhr an den Bushaltestellen und protokollieren die Situation. Kürzlich seien es 26 Kinder gewesen, die nicht befördert werden konnten.

„Aus lauter Not transportieren Eltern inzwischen ihre Kinder selbst oder bringen sie in andere Dörfer mit der Chance, dort besser transportiert zu werden“, erzählt die Groß Lafferderin. „Auch mein Mann und ich haben unsere Kinder im vergangen Jahr schon mehrmals gefahren, wenn in der ersten Stunde eine Klassenarbeit geschrieben wurde.“In ihrer Verzweiflung haben die Eltern die Lage der Verwaltung des Landkreises Peine geschildert.

„Die Problematik in Groß Lafferde ist hier bekannt“, bestätigt Kreissprecherin Schröder auf PAZ-Anfrage. „Es hat bereits viele Gespräche mit Betroffenen, Verkehrsunternehmen und der Polizei gegeben.“ Und diese Gespräche sind in einem Lösungsversuch gemündet: In der zurückliegenden Woche wurde ein zusätzlicher Bus eingesetzt.

Und die ersten Erfahrungen stimmen den Landkreis positiv: „Die Situation hat sich dadurch entzerrt. Nach den uns zugetragen Informationen sind derzeit keine Probleme mehr vorhanden.“ In Groß Lafferde nimmt man den weiteren Bus gerne an, dennoch macht sich dort die Sorge breit, dass dieses auch nur eine Übergangslösung bleibt - und keine dauerhafte Entzerrung entsteht. Kreissprecherin Schröder bestätigt zwar, dass der jetzt eingesetzte Bus zeitlich begrenzt sei. „Allerdings haben wir die feste Zusage des Beförderungsunternehmens, dass in Zukunft anstelle eines sogenannten Solobusses ein Gelenkbus eingesetzt wird, der über rund 60 zusätzliche Plätze verfügt. Mit diesem Bus sollten die Beförderungsprobleme dauerhaft gelöst sein.“

sip

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