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Burg Steinbrück: Kein Verkauf, keine Aktionen

Steinbrück Burg Steinbrück: Kein Verkauf, keine Aktionen

Doppeltes Pech für Burg-Freunde: Nicht nur der fast sichere Verkauf der Burg Steinbrück ist kurz vor der Verwirklichung gescheitert - auch für den Groß Lafferder Förderverein und Fans der beliebten Gruseltour gibt es schlechte Neuigkeiten...

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Ansicht der alten Burg Steinbrück: Nach einer Besichtigung des Landes-Denkmalschutzes hat die Kapellengemeinde die Gebäude sperren lassen.

Quelle: privat

Steinbrück. Auf der Burg gilt: Betreten verboten! "Der Landes-Denkmalschutz hat bei seinen jüngsten Besuchen konkrete Gefahrenstellen für Burgbesucher ausgemacht. Aus versicherungstechnischen Gründen müssen wir das Betreten deshalb untersagen", erklärt der Vorsitzender der Kapellengemeinde Steinbrück, Dietrich Hauschildt-Staff. "Wahrscheinlich können wir die Burg erst wieder freigeben, wenn neue Besitzer dort aktiv waren." Ihm ist die Enttäuschung über den geplatzten Verkauf deutlich anzumerken: "Es war ein langer Prozess, den wir jetzt neu beginnen müssen. Das ist schade", sagt er knapp.

Hintergrund: Die beiden Interessenten Miriam Hill und Andre Schuhmann aus Baddeckenstedt hatten ihr Angebot Ende Februar zurückgezogen, weil sie vom Denkmalschutz geforderte teure Gutachten zu Unterhaltungsmaßnahmen nicht bezahlen konnten. "Hätten die Gutachten bereits vorgelegen, wäre eine Entscheidung früher möglich gewesen", so Hill damals in Richtung Kapellengemeinde (PAZ berichtete).

"Wir hatten ein von der Gemeinde und anderen finanziertes Gutachten von 2004 vorliegen, dass dem kirchlichen Denkmalschutz genügte", sagt Hauschildt-Staff dazu. Ein Grund für den geplatzten Verkauf sei aber auch gewesen, dass den Interessenten der Kaufpreis zu hoch war, heißt es aus der zuständigen Kirchengemeinde.

Gemischte Gefühle herrschen bei dem Groß Lafferder Förderverein vor, der sich um den Erhalt der Burg bemüht: "Auf der einen Seite ist es schade, dass die Zukunft jetzt ungewiss ist, auf der anderen Seite wurden wir nie ganz die Sorge los, dass sich die Interessenten mit dem Projekt übernehmen", sagt Heidemarie Eggert.

Die Vereinsmitglieder hoffen nun, dass bald neue Käufer gefunden werden, um die Burg wieder für Veranstaltung nutzen zu können.

sip

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