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Besondere Feuerwehrübung im "Vierländereck"

Adenstedt Besondere Feuerwehrübung im "Vierländereck"

Adenstedt. Die Zusammenarbeit mit Kameraden aus anderen Feuerwehren stand jetzt im Zentrum einer Übung der Freiwilligen Feuerwehr Adenstedt.

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Die beiden Fotos zeigen Situationen während der besonderen Übung der Adenstedter Feuerwehr mit den Nachbarwehren.

„Die Ortswehren haben immer öfter verstärkt Probleme, die Tagesalarmierungen sicherzustellen“, erläutert der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Wedler den Hintergrund der Übung. „Immer weniger Kameraden sind tagsüber im Dorf verfügbar, da sie außerhalb arbeiten.“ Die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern anderer Wehren werde daher immer wichtiger.

„Adenstedt hat hierbei eine besondere Situation“, unterstreicht Wedler. „Unser Dorf grenzt an drei weitere Gemeinden, daher haben wir drei Wehren in der direkten Nachbarschaft, mit denen es im normalen Feuerwehralltag eigentlich wenige Berührungspunkte gibt. Die Zusammenarbeit im Ernstfall muss dann aber trotzdem reibungslos funktionieren.“

Aus diesem Grund lud die Ortswehr Adenstedt nun zu einer großen Übung ein. Mit dabei waren die Nachbarwehren Solschen (Gemeinde Ilsede) und Bierbergen (Gemeinde Hohenhameln). Der Nachbarlandkreis Hildesheim wurde durch die Partnerwehr aus Adenstedt/Alfeld vertreten. Unterstützt wurde die Übung durch den Einsatzleitwagen des Landkreis Peine. „Übungsobjekt war der Hof der Familie Pittel in Adenstedt, der sich durch den Einsatz mehrerer Nebelmaschinen, kombiniert mit der Dunkelheit, als ein interessanter Einsatzort präsentierte“, erläutert der stellvertretende Ortsbrandmeister.

Der Schwerpunkt bei der Übung waren Atemschutz, der Aufbau einer Wasserversorgung und die Zusammenarbeit mit den Einsatzleitwagen. „Besonders beim Einsatzteil Atemschutz war die Zusammenarbeit der Kameraden aus den verschiedenen Wehren gefordert“, sagt Wedler. Unter den beobachtenden Augen des Gemeidebrandmeisters aus Ilsede und des Atemschutzbeauftragten aus Lahstedt sowie zahlreicher Adenstedter Bürger wurde die Übung abgearbeitet. „Alle Teilnehmer waren bei der Abschlussbesprechung im Adenstedter Gerätehaus mit der Übung zufrieden“, erklärt der stellvertretende Ortsbrandmeister. „Eine genaue Analyse soll es später auf Gruppenführerebene geben. Wir waren uns jedoch alle einig, dass so eine Übung auf jeden Fall wiederholt werden sollte.“

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