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Bernwards-Gemeinde auf den Spuren Martin Luthers

Groß Lafferde Bernwards-Gemeinde auf den Spuren Martin Luthers

Groß Lafferde. Eine Reise mit dem Hauptziel Lutherstadt Wittenberg nutzten jetzt 30 Interessierte aus Groß Lafferde dazu, auch andere Sehenswürdigkeiten, die auf der Route lagen, zu besichtigen. Eingeladen zu der Fahrt hatte die evangelische Bernwards-Kirchengemeinde.

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Ein Reiseziel während der Wittenberg-Fahrt war Ferropolis – die Stadt aus Eisen.

Erstes Ziel war der Wörlitzer Park, ein „Schmuckstück mit großer Historie“, wie Kurt Gilgen vom Kirchenvorstand erzählt. Der Park wurde von 1769 bis 1773 angelegt und bis 1813 erweitert; er gilt als einer der ersten und zählt zu den größten deutschen Landschaftsparks nach englischem Vorbild. „Die Anlage ist in ihrer Gesamtheit gut erhalten und wurde von der UNESCO als Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches in das Verzeichnis des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen“, sagt Gilgen.

Der Park wurde an einem Seitenarm der Elbe angelegt. Er erstreckt sich insgesamt über eine Fläche von 112,5 Hektar und schließt sich direkt an die Stadt Wörlitz an.

An den Bauten im Park war maßgeblich Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736 bis 1800) als Architekt beteiligt. Das Schloss ist der erste klassizistische Schlossbau Deutschlands. Den Garten entwarf der Hofgärtner Johann Friedrich Eyserbeck.

Am späten Nachmittag war dann das Reiseziel Wittenberg erreicht, im Luther-Hotel wurden die Zimmer bezogen. Im berühmten Brauhaus traf sich die Gruppe abends zum gemeinsamen Abendessen. Im Mittelpunkt des nächsten Vormittages stand eine historische Stadtführung mit dem Schwerpunkt Besichtigung der Schlosskirche und der Stadtkirche St. Marien.

„Das Leben und Wirken von Martin Luther vollzog der gebürtige Wittenberger Stadtführer in interessanten Details nach“, sagt Gilgen. Nach einer kleinen Mittagspause steuerte der Busfahrer das nächste Reiseziel an: Ferropolis - die Stadt aus Eisen. „In der Nähe von Gräfenhainichen hat eine Vision Gestalt angenommen. Nach einer Idee aus dem Bauhaus Dessau wurde von 1991 bis 2000 Ferropolis geschaffen“, erzählt Gilgen. „Auf einer Halbinsel befinden sich jetzt ein Museum, das Industriedenkmal, die Stahlskulpturen, das Veranstaltungsareal für bis zu 25000 Zuschauer und der Themenpark. Alles beherrschend sind die riesigen Baggermaschinen, die aussehen wie Dinosaurier eines vergangenen Zeitalters.“

Das positive Resumee der Teilnehmer nach der Ankunft in Groß Lafferde lautete einmütig: Interessant, lehrreich, harmonisch und abwechslungsreich - und das alles bei gutem Wetter.

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