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Bauernthing: Bolzbergallee war Thema

Lahstedt Bauernthing: Bolzbergallee war Thema

Gadenstedt. Rekordverdächtige 15 Neubürger - statt sonst eher zwei bis vier Neubürger - traten beim traditionellen Gadenstedter Bauernthing im Gasthaus Bode an, um sich in die Gemeinschaft einzukaufen. Aber auch sonst hatte die Veranstaltung einiges zu bieten - von Ulkereien bis zu deutlicher Kritik.

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Bauernthing in Gadenstedt.

Quelle: im

Gleich drei Bürgermeister traten beim Bauernthing ans Mikrofon, wobei der eine zum Kreis der Ehemaligen gezählt werden darf: Der Ex-Gemeindebürgermeister Hans-Erich Ex moderierte als Vorsitzender der Gadenstedter Bauernthinggemeinschaft durch die Veranstaltung.

Aktuelle politische Themen schnitt der aktuelle Bürgermeister Lahstedts, Klaus Grimm (parteilos), an. „Das Freibad in Gadenstedt bleibt erhalten“, stellte er fest. Auch die Themen Kitas, Schulen und Abwasser sprach er an, vor allem mit Blick auf eine mögliche Fusion mit Ilsede. Mehrere Info-Abende seien geplant, in Gadenstedt etwa am 13. März im Gasthaus Bodenstedt.

Dem Ortsgeschehen in Gadenstedt widmete sich Ortsbürgermeister Jürgen Heuer (SPD). Vor allem in Sachen Bolzberg- allee machte er seinem Ärger Luft. Hintergrund: Bei der jüngsten Ortsratssitzung hatte sich das Gremium nach langer Diskussion darauf geeinigt, die Bäume auf acht Metern Höhe zu beschneiden - um sie bei der anstehenden Straßensanierung vorm Umfallen zu bewahren.

Einige Bürger meldeten sich daraufhin zu Wort: Sie befürchten, dass die Bäume dadurch eingehen könnten. „Warum haben die vier Bürger ihre Kritik nicht in der Ortsratssitzung geäußert? Dann hätte man das in die Diskussion mit einbringen können“, kritisierte Heuer die Gadenstedter, die sich bei der Zeitung statt im Gremium gemeldet hatten. Er betonte erneut: „Wir wollen die Hainbuchen schützen und nicht fällen!“

Ebenso kritisierte er einen anonymen Leserbrief-Schreiber, der sich unter falschen Namen gegen die Fusion von Ilsede und Lahstedt ausgesprochen hatte. Die PAZ hatte die „Fälschung“ nach Recherchen aufgedeckt und öffentlich gemacht. „Das gehört sich einfach nicht: Wenn man Kritik äußert, sollte man mit seinem Namen dazu stehen.“

sip

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