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Bald nur noch eine Kläranlage in Lahstedt?

Lahstedt Bald nur noch eine Kläranlage in Lahstedt?

Lahstedt . Über die Schließung der Kläranlagen in Münstedt, Adenstedt und Groß Lafferde diskutiert derzeit die Lahstedter Politik. Alternative zum jetzigen Klär-System der Gemeinde wäre eine zentrale Abwasserreinigung in Gadenstedt.

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Keine Zukunft für die Münstedter Kläranlage? Die Lahstedter Politik debattiert derzeit über die zentralisierte Klärung in der Anlage in Gadenstedt. Rechts: Das Lahstedter Rathaus.

Quelle: rb

Das Abwasser würde dann über Pumpstationen nach Gadenstedt gebracht werden - das bedeutet zwar Kosten in Millionenhöhe, der anderweitig notwendige Ausbau der bestehenden Anlagen wäre aber teurer. „Die Erweiterung der Münstedter Anlage würde alleine rund drei Millionen Euro kosten“, sagt Bürgermeister Klaus Grimm (parteilos).

Wie die Abwasserzukunft in Lahstedt aussieht, ist aber noch offen. Die Ratsfraktionen klären derzeit unter sich, ob sie eine Zentralisierung oder den Ausbau der einzelnen Standorte in den Ortschaften favorisieren. Am Ende könnte eine fachliche Prüfung beider Varianten in Auftrag gegeben werden. Den Variantenvergleich hat der Landkreis von der Gemeinde gefordert. Hintergrund ist dabei auch das schon jahrelange Ringen um die von der Gemeinde geplante Erweiterung der Kläranlage in Münstedt. Dort sind sich Kreis und Gemeinde über die Werte des gereinigten Wassers uneins.

Eine dritte vorgeschlagene Variante kommt für die Gemeinde Lahstedt aber nicht in Frage: das Abwasser aus Münstedt über eine Druckleitung nach Schmedenstedt zu pumpen. „Abwasser bleibt Sache der Gemeinde“, sagt Grimm. Möglicherweise wird in der nächsten Ratssitzung am 21. März, über die Zusammenlegung gesprochen.

Ebenfalls Thema ist dann die mögliche Abschaffung des Abwasserbetriebs Lahstedt als Anstalt öffentlichen Rechts (AöR). „Es besteht ein Gewährleistungsproblem: Sollte sich die AöR aus irgendeinem Grund auflösen, ist es in Niedersachsen rechtlich ausgeschlossen, das die Gemeinde die Verpflichtungen der Anstalt übernimmt. Das ist vor allem für Banken ein Problem, die für ihre Investitionen Sicherheiten auch über die AöR hinaus brauchen“, erklärt Grimm. Es sei deshalb wahrscheinlich, dass die AöR abgeschafft und ihre Aufgaben von der Politik übernommen werden. Für den Gebührenzahler ändere sich dabei nichts.

sip

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