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Ausschuss plant "sparsame" Millionenausgaben

Lahstedt Ausschuss plant "sparsame" Millionenausgaben

Lahstedt. Deutlich dem Ziel „Eigenentschuldung“ untergeordnet ist der Investitionsplan der Gemeinde Lahstedt für die kommenden Jahre. Auf strenge Haushaltsdisziplin hat sich jetzt der Bauausschuss eingeschworen.

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Gleich mehrmals war die Ganztagsschule Oberg Thema im Ausschuss.

Quelle: sip

Zur Erklärung: Wird Lahstedts Antrag auf Eigenentschuldung angenommen gibt es vom Land Geld zur Schuldentilgung - die entscheidenden Verhandlungen beginnen Ende des Monats. Im Gegenzug muss die Gemeinde bis 2016 ihren Haushalt jahresbezogen ausgleichen. „Mit diesem Ziel vor Augen mussten wir die Investitionen für die nächsten Jahre planen“, erklärt Hans-Joachim Kloster, Baubereichsleiter der Lahstedter Verwaltung.

Vorgenommen hat sich der Ausschuss nun die Investitionen bis 2020 - und an diesem Plan müsse man sich „entlang hangeln“, wie Kloster sagt. Für noch nicht kalkulierbare Maßnahmen, müsste dann anderwertig gestrichen werden. Ein Beispiel dafür ist der Umbau der Landesstraße 413 in Adenstedt. Träger der Maßnahme ist das Land, Investitionen in die Seitenräume der Straße würden aber Sache der Gemeinde sein. „Zurzeit wird untersucht, welche Kanäle saniert werden müssen. Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, kann geplant werden. Vielleicht wird 2014 mit dem Ausbau begonnen“, schätzt Kloster.

- Größte Ausgaben in 2013 sind etwa der Ausbau der Bolzbergallee mit insgesamt 279000 Euro kosten. Die Anlieger übernehmen rund 180000 Euro, die Gemeinde 97000 Euro. Auch Digitale Funkgeräte für die Feuerwehr (70000 Euro) und 84000 Euro für die Sanierung von Heizungsanlagen stehen auf der Rechnung.

- 2014 hat das Bauressort etwa 195000 Euro im Plan, größte Position ist die Erschließung des Zitterfelds in Gadenstedt mit 135000 Euro.

- 2015 rechnet der Bauausschuss mit Ausgaben von rund 268000 Euro für den bezuschussten Ausbau der Oberger Bürgermeister-Ohlms-Straße.

- 2016 stehen Investitionen von 655000 Euro an für die Teichstätte in Gadenstedt und das Brandschutzkonzept der Grundschule Oberg.

- Für die Jahre 2017 bis 2020 rechnet der Bauausschuss mit Ausgaben von rund 1,6 Millionen Euro.

Auf die Investition „Brandschutzkonzept der Grundschule Oberg“ ging der Ausschuss näher ein: Ein Peiner Ingenieurbüro soll für rund 8000 Euro ermitteln welche Umbaumaßnahmen notwendig sind, um den Brandschutz sicherzustellen und die Inklusion umzusetzen.

Und auch der Jugendkeller in der Schule war Thema: Die Abwasserleitungen dort weisen teilweise starke Schäden auf. Was dort aber genau gemacht werden muss, soll der Ortsrat Oberg entscheiden, an den der Bauausschuss das Thema verwies.

sip

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