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Auf der Groß Lafferder Bühne gab es Unerhörtes aus Schneewittchens Tagebuch

Lahstedt Auf der Groß Lafferder Bühne gab es Unerhörtes aus Schneewittchens Tagebuch

Groß Lafferde. Für beste Unterhaltung sorgte jetzt die Theatergruppe des Heimat- und Kulturvereins Groß Lafferde in der örtlichen Gaststätte „Zur Post“. In der Komödie „Schneewittchen - die ganze Wahrheit” lernte das Publikum die Märchenprinzessin von einer bisher unbekannten Seite kennen.

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Eine Szene aus dem Stück der Groß Lafferder Theatergruppe.

Quelle: im

Nach der von Rolf Jakobs grandios vorgetragenen Ansage des Stücks bekamen die Zuschauer allerhand Unerhörtes aus Schneewittchens Tagebuch vorgelesen, zum Beispiel, dass die Prinzessin das siebte Geißlein auf dem Gewissen hat.

Auch die neueste Schandtat der intriganten Königstochter (Anahita Bonabi) ist dort festgehalten. Um ihre liebevolle, aber nervige Stiefmutter (Sibylle Mellin) loszuwerden, inszeniert sie ihren eigenen Tod. Sie legt eine Schweineleber in das Kästchen der Königin und flieht mit ihrer treuen Hausratte (Reinhard Braun) in den Wald. Hier landet sie bei den sieben Zwergen, einer zusammengewürfelten Männer-WG, die aus der Geschichte Profit schlagen will.

Der Zauberspiegel (Susanne Cramm-Bonabi), welcher der Prinzessin nicht wohlgesonnen ist, macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Er führt die hysterisch überbesorgte Königin zum Versteck ihrer Stieftochter. Schneewittchen tut so, als habe die Stiefmutter sie mit einem Apfel vergiftet. Die Prinzessin findet sich schließlich in einem gläsernen Sarg wieder, auf der Kutsche eines unbekannten Prinzen (ebenfalls Susanne Cramm-Bonabi), an den die Zwerge sie verkauft haben. Der Erzähler (Alfred Cramm) möchte die Prinzessin nicht so einfach davonkommen lassen und ändert den Verlauf der Geschichte.

Anahita Bonabi überzeugte besonders als launische und boshafte Prinzessin, die gelangweilt mit ihrer Federboa spielt und ihrer Ratte das Hinterteil krault, um sie im nächsten Moment am Schwanz hinter sich herzuschleifen. „Ich finde es immer wieder toll, was die Laienschauspieler leisten”, so Zuschauerin Silke Oppermann aus Groß Lafferde.

„Es dauert immer ziemlich lange, bis wir ein für uns passendes Stück gefunden haben”, berichtete Rolf Jakobs vom Heimat- und Kulturverein. Die Arbeit hat sich gelohnt: Etwa 100 Zuschauer verfolgten die Aufführung der Komödie von Katrin Wiegand, die Karten waren ausverkauft. Das Publikum spendete den 14 Darstellern anhaltenden Applaus.

lol

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