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Anwohner in Gadenstedts Neubaugebietbeklagen: "Gräben sind zu tief und zu steil"

Lahstedt Anwohner in Gadenstedts Neubaugebietbeklagen: "Gräben sind zu tief und zu steil"

Gadenstedt. „Die Gräben sind einfach zu steil“, sagt Ute Ratzmann, Bewohnerin des Neubaugebietes Brockenblick in Gadenstedt und spricht damit ihren Nachbarn aus dem Herzen. Ihre Bitten bei der Gemeinde Lahstedt seien bisher ohne Erfolg geblieben.

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Anwohner wie Ute Ratzmann (Mitte) hoffen, dass die Gemeinde die Gräben zuschüttet, um Parkplätze zu schaffen.

Quelle: sip

„Vor kurzem ist die kleine Tochter eines Nachbarn in den Graben gestürzt“, sagt Ratzmann. „Verletzt hat sie sich zum Glück nicht, aber geschockt waren hier viele“, so die Gadenstedterin. Auch Autofahrer hätten immer wieder ihre liebe Mühe auf den schmalen Flächen zwischen den begrünten Gräben zu wenden. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendwann ein Auto im Graben landet“, glauben Bewohner.

Dieses Problem verschlimmere sich noch, weil zu wenig Parkplätze in dem Wohngebiet vorhanden seien. So beginne vor der Haustür der Gadenstedterin direkt hinterm roten Fußweg der Graben, dahinter wiederum die Fahrbahn, an dessen Rand parken praktisch unmöglich sei. Besucher müssten auf die Plätze an der Seniorenresidenz ausweichen, so Ratzmann. Oft sei das Problem aber umgekehrt: „Wenn viele Besucher im Brockenblick zu Gast sind, wird im Wohngebiet kreuz und quer geparkt.“

Zudem sind die Anwohner, nach einer Vereinbarung beim Kauf des Grundstückes zur Rasenpflege des begrünten Grabens verpflichtet. „Das ist mit einem normalen Rasenmäher überhaupt nicht möglich“, sagt Ratzmann. „Der rutscht die schrägen Seitenränder hinunter. Das ist fast schon gefährlich.“

Konkret will die Nachbargemeinschaft, dass die Gräben zugeschüttet werden - „ähnlich wie das bereits in der Nähe der Seniorenresidenz gemacht wurde“, so Ratzmann. „Nur nicht mit Kies oder Schotter, sondern so, dass man die Fläche auch als Parkfläche nutzen kann.“

Die Anwohner hoffen auf Hilfe aus dem Rathaus, haben bereits vor einem Jahr ein Sammelschreiben an die Verwaltung geschickt. „Wir wurden an den Abwasserverband der Gemeinde verwiesen und warten seitdem auf Antwort“, so Ratzmann. „Inzwischen fühlen wir uns von der Gemeinde etwas allein gelassen.“

- Die PAZ fragte bei Nicole Klußmann vom Abwasserbetrieb nach. „Solche Gräben gibt es in vielen Neubaugebieten in der Gemeinde. Zu Gunsten der Grundstücksgröße wurden seinerzeit die Gräben so steil angelegt“, erklärt sie. Rein technisch sei es in der Tat möglich, die Gräben zu verschließen, zu verrohren und darauf Parkflächen zu platzieren - auch finanziell sei der Aufwand nicht besonders groß , erklärt Klußmann. „Allerdings ist diese offene und ökologische Variante, in der das Regenwasser über die Gräben versickert, politischer Beschluss, den wir im Abwasserbetrieb nur umsetzen.“ Klußmann versprach aber, sich bei den Anwohnern zu melden und zu den Gräben Stellung zu beziehen.

- Auch Lahstedts Bürgermeister Klaus Grimm kündigte an: „Der Verwaltungsrat der Gemeinde wird das Thema Anfang Oktober nochmal auf die Tagesordnung setzen.“

sip

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