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Adenstedterin ruft zur Demo auf

Lahstedt Adenstedterin ruft zur Demo auf

Adenstedt. Die Weihnachtszeit ist die Zeit des kulinarischen Genusses, aber auch die Zeit, um an die Schwachen und Hilfsbedürftigen zu denken. Und dazu gehören für die Adenstedterin Helga Laue unbedingt auch die Lebewesen in der Agrarindustrie.

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Hat nicht nur ein Herz für Hühner: Helga Laue (links) mit einer Mitstreiterin bei der Werbung in Peine für die Demonstration „Wir haben es satt“ im vergangenen Jahr.

Quelle: A

Die streitbare Tierschützerin lädt jetzt schon zu einer Demonstration im Januar in die Bundeshauptstadt Berlin ein zum Thema „Wir haben Agrarindustrie satt!“. Laue sucht noch nach Mitfahrern aus dem Peiner Land.

Die Zahlen, die Laue nennt, sind erschreckend: „Mehr als 840 Millionen Menschen hungern weltweit, und jedes Jahr schließen 10 000 Mast-Betriebe in Deutschland. Gleichzeitig sind 40 Millionen neue Mastplätze für Hühner und 2,5 Millionen für Schweine in Deutschland geplant“ - dies seien für sie und die Organisatoren der Demo negative Auswirkungen der agrarindustriellen Massenproduktion. Gegen diese, ihre Folgen und für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft will Laue mit vielen Tausend Menschen in Berlin am 18. Januar auf die Straße gehen. Tausende Menschen werden dazu erwartet.

Organisiert wird die Demonstration von dem Projekt „Wir haben es satt!“, das unter anderem getragen wird von Demeter, „Brot für die Welt“, dem BUND, Bioland und Misereor.

Laue, die auch Vorsitzende des Peiner „Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland“ ist, vertritt die Forderungen der Projekt-Organisation: „Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bauern, Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch“, sagt sie. „Die neue Bundesregierung muss jetzt handeln und für eine gerechte und global verantwortliche Agrarpolitik sorgen. Schluss mit der Klientelpolitik für die Agrarindustrie!“, sagt sie. Weitere Forderungen der Aktivisten sind unter anderem das „Recht auf Nahrung weltweit“, „gesundes und bezahlbares Essen für alle“, „faire Preise und Marktregeln für die Bauern“, „artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch“ und „Freiheit für die Saatgutvielfalt“.

Laue hofft auf viele Mitstreiter aus dem Peiner Land, die mit ihr nach Berlin fahren. „Wir organisieren eine Mitfahrgelegenheit,“ kündigt die Adenstedterin an.

Helga Laue ist erreichbar unter der Telefonnummer 05172/7040. Weitere Infos zur Demo unter www.wir-haben-es-satt.de.

sip

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