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Adenstedter Umweltaktivistin macht gegen den geplanten Riesenschlachthof mobil

Lahstedt Adenstedter Umweltaktivistin macht gegen den geplanten Riesenschlachthof mobil

Adenstedt. Etwa 65 Millionen Hähnchen will Wiesenhof bald in Wietzen im Kreis Nienburg jährlich zerlegen - der Konzern plant dort den Bau eines riesigen Schlachthofes. Die Adenstedter Umweltaktivistin Helga Laue befürchtet auch Auswirkungen auf den Landkreis Peine.

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Umweltaktivistin Helga Laue (vorne in orange) mit ihren Mitstreitern bei einer Demo.

Quelle: cb

„Es ist nicht auszuschließen, dass es dann auch neue Hühnermast-Anlagen im Peiner Land gibt“, sagt Laue, die sich in der Bürgerinitiative „Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt“ engagiert sowie Peiner Kreisgruppenvorsitzende im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist. Sie geht davon aus, dass es bei vielen Anlagen auch im Peiner Land bereits Pläne für einen zweiten Stall neben dem bereits bestehenden gebe. „Wir werden die Planungen genau beobachten und werden sicherlich diverse Protestaktionen starten.“

Zum Hintergrund: Der Geflügelfleischhersteller Wiesenhof will in Wietzen (Kreis Nienburg) einen neuen Schlachthof bauen, derzeit läuft das umweltrechtliche Genehmigungsverfahren. Die neue Anlage solle die bereits bestehende ersetzen; in dem jetzigen Schlachthof werden pro Tag 130 000 Tiere geschlachtet. Wiesenhof betont, dass derzeit keine Schlachtmengenerweiterung geplant sei, daher würden auch keine neuen Ställe benötigt.

Doch Laue sowie andere Bürgerinitiativen haben da Zweifel. „Es werden weitere Mastställe für Wietzen hinzukommen“, sagt zum Beispiel Michael Hettwer, Vorsitzender der Bürgerinitiative Munzel. Seine Mitstreiter und setzen sich vor allem gegen den nur 60 Kilometer von Wietzen entfernten neuen Schlachthof in Wietze ein, den Wiesenhof-Konkurrent Rothkötter 2011 gebaut hatte. Der BUND hatte sogar gegen die Genehmigung geklagt, das Verwaltungsgericht Lüneburg hat die Klage jedoch zurückgewiesen.

Davon lässt sich Laue jedoch nicht beeindrucken und richtet einen Appell an die Landwirte. Diese sollten sich nicht kaufen und zu „Lohnsklaven der Großkonzerne“ machen lassen, sondern mit den Tieren verantwortungsvoll umgehen. Davon könne in den Mastställen nicht die Rede sein, sagt die Umweltaktivistin aus Adenstedt.

mu

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