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Adenstedter Aktivistin unterstützt die Ärzte-Initiative gegen Massentierhaltung

Lahstedt Adenstedter Aktivistin unterstützt die Ärzte-Initiative gegen Massentierhaltung

Adenstedt. Eben noch hat die Adenstedter Umweltaktivistin Helga Laue gegen einen Schweinemaststall in Haßleben demonstriert (und wurde dabei sogar vom Brandenburgischen Rundfunk gefilmt), da stehen schon die nächsten Aktionen an. Vor allem die noch in den Kinderschuhen steckende „Ärzte-Initiative gegen Massentierhaltung“ sei ihr dabei eine Herzensangelegenheit, wie die Aktivistin der Bürgerinitiative Lahstedt-Ilsede für Tier, Mensch und Umwelt im Gespräch mit der PAZ betont.

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Die Adenstedterin war im TV zu sehen.

In dieser bundesweiten Kampagne wenden sich Ärzte und Tierärzte aus ganz Deutschland gegen den Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung. Die Initiatoren des Aufrufs sehen die Befürchtung von Wissenschaftlern bestätigt, dass die massenhafte Gabe der Mittel die Entstehung von Keimen fördere, gegen die kaum noch Medikamente wirken. Sie fordern eine tiergerechte Haltung in landwirtschaftlichen Großbetrieben, schärfere Kontrollen sowie Sanktionen beim Antibiotika-Missbrauch. „Ich rufe alle Ärzte und Tierärzte im Peiner Land auf, diese Aktion zu unterstützen“, sagt Laue.

Doch das ist nicht der einzige Aufruf der Adenstedter Aktivistin. Auch für eine Demonstration am 31. August in Potsdam unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt!“ sucht sie noch Mitstreiter. „Weltweit sind die Folgen der agrarindustriellen Massenproduktion für Bauern, Verbraucher, Tiere und Umwelt dramatisch“, sagt Laue, die auch Vorsitzende des Kreisverbandes Peine vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) ist. Die Adenstedterin fordert deshalb unter anderem das Recht auf Nahrung weltweit, gesundes und bezahlbares Essen für alle, faire Preise und Marktregeln für die Bauern, artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch sowie Freiheit für die Saatgutvielfalt.

Und wie war das jetzt in Haßleben mit dem Brandenburgischen Rundfunk? „Die Aktivisten vor Ort hatten den RBB informiert - und die sind dann auf mich zugekommen“, erzählt Laue. Bei der Demo gegen den Maststall hat der Fernsehsender die Adenstedterin dann begleitet und interviewt. „In der Nacht danach konnte ich dann kaum schlafen, weil ich nicht wusste, was sie senden würden“, sagt Laue. Mit dem Beitrag sei sie dann aber zufrieden gewesen.

  • Mehr Informationen zu den Aktionen gibt es bei Helga Laue unter der Telefonnummer 05172/7040. Der Beitrag ist im Internet zu sehen unter youtube.com/watch?v=-YwAf2rxgmE.
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