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Adenstedt: Ortsbürgermeister zurückgetreten

Lahstedt Adenstedt: Ortsbürgermeister zurückgetreten

Adenstedt. Der Sozialdemokrat Wolfgang Rasch hat sein Mandat für den Ortsrat Adenstedt niedergelegt. Er gibt damit auch seinen Posten als Ortsbürgermeister, den er seit 14 Jahren inne hatte, mit sofortiger Wirkung ab. Als Grund für den Rücktritt gab Rasch seine Krebserkrankung an.

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Adenstedt: Ortsbürgermeister Wolfgang Rasch hat am Montag seinen Rücktritt bei der Gemeindeverwaltung eingereicht.

Quelle: sip

„Ich bin seit November in Behandlung. Seitdem ist auch der Entschluss gereift, das Mandat niederzulegen“, so Rasch zur PAZ. Bei den jüngsten Sitzungen wurde der Sozialdemokrat durch seinen Stellvertreter Karsten Könnecker (CDU) vertreten, am Montag dann ging das von Rasch unterschriebene Rücktrittsgesuch im Lahstedter Rathaus ein. Im Lahstedter Gemeinderat will Rasch aber weiterhin aktiv sein, dieses Mandat habe er nicht abgegeben.

Im Ortsrat wird nun Ralf Hahne (SPD) für Rasch nachrücken - „er wurden bei der Wahl 2011 als Ersatzperson angegeben“, teilt Lahstedts Gemeindewahlleiter Hans-Joachim Kloster mit. Wer neuer Ortsbürgermeister wird, ist dagegen noch völlig offen: Er wird erst nach der Amtseinführung von Hahne vom Ortsrat gewählt. Und das wird nicht in der nächsten Sitzung sein, die bereits am kommenden Mittwoch ansteht. „Die formaljuristischen Vorgänge werden etwas dauern“, so Kloster. Er rechnet mit der Wahl bei der darauffolgenden Sitzung.

Wer wird Raschs Amt übernehmen? Der zurückgetretene Bürgermeister selbst wünscht sich einen Sozialdemokraten, gibt aber zu: „Das ist nicht ganz einfach.“ Die SPD verfügt mit vier Sitzen nur über eine knappe Mehrheit, die CDU hat zwei Sitze und die von Jürgen Schoke gegründete IGA drei. Sollten sich CDU und IGA zusammentun könnten auch sie den nächsten Ortsbürgermeister stellen.

Konkret wollte sich so kurz nach dem Rücktritt in Adenstedt noch keiner äußern. „Die SPD hat als stärkste Fraktion natürlich einen gewissen Anspruch - ob auf das Bürgermeisteramt oder den Stellvertreterposten. Wir treten jetzt aber erst in die Findungsphase ein“, sagt Ralf Hahne (SPD), der sein Mitgefühl für Rasch ausdrückte. „Aus Respekt vor Wolfgang Rasch will ich mich aus Spekulation heraushalten“, sagte Jürgen Schoke (IGA). Auch für Karsten Könnecker (CDU) ist die Diskussion noch verfrüht: „Wir müssen den Schock erstmal verwinden.“

sip

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