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Abwasserkonzept: Im Januar geht es los

Lahstedt Abwasserkonzept: Im Januar geht es los

Lahstedt . Bewegung soll endlich ins Lahstedter Abwasser kommen: Der Rat stimmte jetzt dafür, einen Ingenieur mit der Planung und der Ausführung entsprechender Baumaßnahmen zu beauftragen. Das soll spätestens Mitte Januar geschehen.

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Kanalsystem und Kläranlagen - alles soll in Lahstedt auf den Prüfstand. Ein Ingenieur wurde mit der Planung und Ausführung beauftragt.

Quelle: rb

Zuletzt hatte sich die Lahstedter Politik um die Zukunft des Abwassers gestritten: Die CDU/FBL-Opposition hatte einen Variantenvergleich verschiedener Abwasserkonzepte initiiert und vorangetrieben. Ein Experte hatte dabei als günstigste Variante ermittelt, die Kläranlagen in Münstedt und Adenstedt zu schließen und die Abwasserklärung auf die Anlagen in Groß Lafferde und Gadenstedt zu konzentrieren.

Die SPD unter dem Fraktionsvorsitzenden Manfred Tinius hatte dieses Konzept allerdings angezweifelt und ihn im nichtöffentlichen Verwaltungsrat des Abwasserbetriebes mit einem eigenen Vorschlag ergänzt: Ein Ingenieur soll bei der Planung für ein neues Abwasserkonzept auch den vorliegenden Variantenvergleich überprüfen.

Der Eindruck, man rolle das bisherige Ergebnis neu auf, soll dabei allerdings nicht entstehen - zumal die kommunale Aufsichtsbehörde Landkreis mit wachsender Ungeduld auf ein Weiterkommen pocht: Eine weitere Zeitverzögerung werde nicht hingenommen, heißt es von dort.

Hans-Joachim Kloster von der Gemeindeverwaltung erklärt: „Bei der Beauftragung einer Ingenieursleistung gehört die Überprüfung gängigerweise zu den Phasen 1 bis 4, bevor in den Phasen 5 bis 9 die Vergabe der Bauaufträge, Baubegleitung und weiteres ansteht.“ Bei der Überprüfung würde der Ingenieur nicht nur den Variantenvergleich durchgehen, sondern auch die vorhandenen Kläranlagen untersuchen und deren Reparaturkosten ermitteln. Kloster räumt ein: „Dabei kann natürlich auch herauskommen, dass die Zentralisierung nicht die günstigste Abwasservariante ist.“

Akut gibt es Abwasserprobleme in den Lahstedter Kläranlagen in Münstedt und Adenstedt, die wegen Überlastung und mangelnder Leistung durch Notkläranlagen ergänzt wurden. Eine Reparatur werde aufgeschoben bis die Zukunft des Abwassers durch den Ingenieur geklärt ist.

sip

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