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AWO-Kita Oberg feierte 40. Geburtstag:„Mehr als nur ein Ort der Betreuung!“

Lahstedt AWO-Kita Oberg feierte 40. Geburtstag:„Mehr als nur ein Ort der Betreuung!“

Oberg. Ihr 40-jähriges Bestehen feierte jetzt die AWO-Kindertagesstätte in Oberg.

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AWO-Vorstandsvorsitzender Rifat Fersahoglu-Weber sprach zu den Gästen in Oberg.

Quelle: ISABELL MASSEL

Rifat Fersahoglu-Weber, Vorstandsvorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Braunschweig, blickte dabei auf die Geschichte der Einrichtung zurück: „Unter der ersten Leiterin, Doris Walkling, erfolgte die Belegung noch, indem die Mitarbeiterinnen der Kita von Haus zu Haus gingen und Familien ansprachen.“ Nach nur einem Jahr löste Renate Schlicker Doris Walkling ab - und blieb 36 Jahre in der Leitungsfunktion bis in ihren Eintritt in die Altersteilzeit 2011. Seitdem hat Franziska Temme die Leitung der AWO-Kita Oberg inne.

„Dies ist mehr als nur ein Ort der Betreuung“, sagte der AWO-Vorstandsvorsitzende. „Die Mitarbeiterinnen versuchen auch, die Fantasie und Kreativität der Kinder anzuregen.“ Sehr positiv sei aufgefallen, dass es in der Kita kaum Personalwechsel gebe. Auszeiten würden Mitarbeiterinnen allenfalls aufgrund von Elternzeiten nehmen.

Zudem hob Fersahoglu-Weber den engagierten Einsatz der Eltern hervor: „Zuletzt zeigte sich dieser durch den sehr aktiven Förderverein. Vieles wurde mit Hilfe von Eltern umgebaut, erneuert, besorgt, gesponsert und organisiert.“ Auch zeichne die Kita eine gute Zusammenarbeit mit der Grundschule, den örtlichen Vereinen und Dienstleistern sowie den Gemeinden Lahstedt und Ilsede aus.

In den vergangenen 40 Jahren habe sich beim Träger, dem AWO-Bezirksverband Braunschweig, hinsichtlich der Angebote für frühkindliche Erziehung viel entwickelt. Die AWO betreibe außer ihren Kindertagesstätten auch Kinder- und Familienzentren sowie Betriebskindertagesstätten, vermittele Tagesmütter und -väter und kümmere sich um Schulkindbetreuung.

Hinsichtlich der Betreuungsarbeit habe das Land Niedersachsen lange Zeit Nachholbedarf gehabt, zeige nun aber mit der Einführung einer dritten Kraft für Krippen gute Ansätze. „Wir müssen frühkindliche Bildung ernst nehmen, in die Zukunft - und damit in unsere Kinder - investieren“, forderte der AWO-Vorstandsvorsitzende. „Bildungsverläufe sind noch immer abhängig vom Einkommen der Eltern, das muss geändert werden!“

Eva Schlaugat, stellvertretende Landrätin des Landkreises Peine, fügte hinzu: „Wir müssen die Kinder als Kinder sehen - und nicht als kleine Erwachsene. Sie brauchen ein Umfeld, das sie schützt. Sie müssen ermuntert werden, ihr Umfeld zu erkunden. Kinder sind die Träger der Gesellschaft von morgen.“

Kita-Leiterin Franziska Temme fasste zusammen, woraus sich die vergangenen 40 Jahre Kita-Leben zusammensetzten: „Kinderlachen und manchmal auch -tränen, kleine und große Sternstunden, Begegnungen und Beziehungen, Sozialkompetenz, miteinander leben, Konflikte und Lösungen, Initiierung und Begleitung von Bildungsprozessen, Veränderung und Beständigkeit, Fortschritt und Innovation, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“

rd

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