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800 Jahre Adenstedt: „Jubiläumsjahr hat Zusammenhalt gestärkt“

Lahstedt 800 Jahre Adenstedt: „Jubiläumsjahr hat Zusammenhalt gestärkt“

Adenstedt. „In diesem Jahr ist der Zusammenhalt zwischen den Adenstedtern sehr stark gewachsen“ – denkt Ortsbürgermeister Jürgen Schoke an die vielen bereits stattgefundenen Veranstaltungen des Jubiläumsjahrs 800 Jahre Adenstedt, ist er von den Mitbürgern begeistert: „So viele Adenstedt haben sich so stark eingebracht – das war einfach toll!“ Auch den Ortsrat lobte er für die gelungene Organisation.

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Ortsbürgermeister Jürgen Schoke bei der Enthüllung des Gedenksteins zum Jubiläum 800 Jahre Adenstedt.

Quelle: ISABELL MASSEL

In der Tat hat sich Adenstedt zur Feier des Ortschaftsgeburtstages mehrfach von seiner besten Seite gezeigt – und vorbei ist das Jubiläumsjahr ja noch nicht. Ein Höhepunkt war etwa der Garagenflohmarkt, bei dem zahlreiche Adenstedter vor ihrer Haustür ausrangierten Trödel anboten. „Der Zulauf war enorm“, freut sich Schoke. Auch eine Tombola zugunsten des Ferienprogramms stand an dem Tag an, der feierlich mit der Enthüllung eines Gedenksteins vor der neuen Sparkassenfiliale endete.

Dem Ortsbürgermeister fiel die Rede zur Steinenthüllung dabei nicht leicht – stand sie doch im Zusammenhang mit dem Umbau der Sparkassenfiliale zu einer SB-Geschäftsstelle, was vor allem älteren Adenstedter lieber verhindert hätten. „Wir sind der Kreissparkasse aber sehr zu Dank verpflichtet“, so Schoke. Sie habe sich nicht nur sehr „ins Zeug gelegt“, um eine lückenlose Betreuung zu garantieren, sondern auch 1500 Euro für den Stein gespendet. Dem Steinmetz Maik Bädje dankte Schoke ausdrücklich.

Auch die anderen Jubiläumsveranstaltungen seien ein großer Erfolg gewesen, lobte der Ortsbürgermeister. Beim Weinfest kamen die Griechenmädchen gar nicht mehr aus dem Nachschenken heraus und die Feuerwehrtage seien, obwohl die Spiele ausfallen mussten, ein großer Spaß gewesen, nennt er Beispiele. Absoluter Höhepunkt war allerdings das Jubiläumswochenende im Juni mit Kommers und Festmeile – hier habe Adenstedt gezeigt, was es könne, so der Ortsbürgermeister.

Einige Veranstaltung haben die Adenstedter aber noch in petto, darunter ein Adventsmarkt am 7. Dezember auf dem Hof von Familie Hehnen sowie die Pflanzung von Baumsetzlingen durch Kinder am Waldspielplatz. Auch wenn hierfür noch kein Termin gefunden wurde und die Pflanzung vielleicht sogar ins nächste Jahr verschoben werden muss, so ist doch eins sicher: Aus dem Feiern kommt Adenstedt so schnell nicht wieder raus.

sip

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