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30 Jahre Straßenfest Hölderlinstraße

Lahstedt / Groß Lafferde 30 Jahre Straßenfest Hölderlinstraße

Groß Lafferde. Die relative Ruhe zwischen den Jahren ermöglicht es, einen Blick auf das fast vergangene Jahr zu werfen und sich an besondere Ereignisse zu erinnern. So feierten die Bewohner der Hölderlinstraße in Groß Lafferde 2012 den 30. Geburtstag ihres Straßenfestes.

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Die Teilnehmer des Straßenfestes in Groß Lafferde im Jahr 2012.

Quelle: im

Es war im August 1982, als sich erstmals die Bewohner der Hölderlinstraße in Groß Lafferde zu einem großen Fest trafen - und seitdem feierten sie immer wieder, natürlich auch in diesem Jahr zum 30-Jährigen. „An den letztlichen Anlass für das Fest damals, kann sich keiner mehr erinnern“, sagt Gisela Janßen, die zusammen mit Monika Bako als Initiatorin der Traditionsveranstaltung gilt. „Wir waren halt alle ungefähr im gleichen Alter und hatten die gleichen Probleme: Zuwegung und Straße waren in einem schlechten Zustand, außerdem brauchten wir alle dringend Mutterboden, um unsere Gärten auf Straßenniveau zu bringen.“

Schnell stellte man fest, dass eine gefestigte Nachbarschaft allen helfen würde. „Einige waren handwerklich begabt, andere konnten gut mit Behörden und Finanzen umgehen“, erläutert Janßen. So entstand eine enge Verbindung, die mit den Straßenfesten verstärkt und vertieft wurde.

Und das Programm der rauschenden Feste hatte und hat es in sich. „Als noch mehrere Kinder dabei waren, gab es zum Beispiel immer ein abwechslungsreiches Kinderprogramm mit Wettspielen oder Ratespielen“, erzählt Janßen. Außerdem dabei: Fußgängerrallye, Boßeln, Radtour, Juxtennis, Bingo und natürlich reichlich Musik, teilweise von Platten oder CDs, aber mit Gitarrenklängen. Da verwandelte sich die Hölderlinstraße auch kurzerhand in eine Disko. Jedes Jahr sind zwei Familien Ausrichter und Organisatoren - die Entscheidung fällt per Los.

Im Laufe der Zeit kamen dann neue Themen auf: Die Anwohner hatten Kinder gleichen Alters, manche Ärger mit der Gemeinde wegen der Erschließung und deren Abrechnung. „Im fortschreitenden Alter stellten wir auch Überlegungen an, was wir machen sollen, wenn wir unsere Häuser und Gärten nicht mehr alleine bewirtschaften können“, sagt Janßen.

Noch sind die Anwohner jedoch „gut zu Fuß“ und so gab und gibt es zu den großen „Geburtstagen“ immer besondere Fahrten. Zehnjähriges feierte man auf der Mindener Hütte in St. Andreasberg, 20-Jähriges in Bremen, 25-Jähriges in Oberwesel und 30-Jähriges schließlich in Bremerhaven bei der „Langen Nacht der Kulturen“.

Sämtliche Fahrten endeten und enden übrigens mit einem gemütlichen Grillen - natürlich auf der Hölderlinstraße in Groß Lafferde.

mu

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