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140 Besucher tauchten ein in die Geschichte der Gadenstedter Geschäfte und Betriebe

Lahstedt-Gadenstedt 140 Besucher tauchten ein in die Geschichte der Gadenstedter Geschäfte und Betriebe

Gadenstedt . Am Sonntag veranstaltete die Heimatgruppe Gadenstedt in ihrer Heimatstube einen Tag der offenen Tür. Der Anlass war eine Ausstellung zum Handel-Handwerk-Gewerbe im alten Gadenstedt.

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Einen interessanten Einblick ins Handel-Handwerk-Gewerbe wurde am Sonntag in der Heimatstube geboten.

Quelle: rb

Um 14 Uhr öffnete der Verein seine Türen - schnell füllten sich die kleinen Räume mit zahlreichen Besuchern, sodass teilweise eine kleine Schlange entstand. Vor allem im Eingangsbereich sammelten sich immer wieder Besucher, die vor einer großen Karte von Gadenstedt standen, auf denen die Geschäfte um 1950 eingetragen waren.

Das Thema wurde mit etlichen Fotografien aufgegriffen, die auf kleinen Stellwänden in liebevoller Arbeit präsentiert wurden. Gegliedert waren sie nach der Art des Gewerbes. Die Frisöre blieben unter sich, genauso wie die Gastwirtschaften, die Fleischer- und Schneidermeister.

Neben den Fotografien gab es aber auch andere Ausstellungsobjekte zu bewundern. „Wir haben hier sehr alte Meisterbriefe hängen“, erklärte der erste Vorsitzende Joachim Kunst mit ein wenig Stolz. Die angesprochenen Meisterbriefe wurden beispielsweise 1924 für Otto Henties als Schmiedemeister oder 1920 für Karl Cramm als Malermeister ausgestellt. Neben den historischen Abbildungen konnten die Besucher auch eine kleine Diaschau anschauen, die sich ebenfalls den Gewerben widmete.

Kunst nahm sich für die meisten Besucher viel Zeit und beantwortete gerne Nachfragen oder verriet, welche Personen auf den Fotografien zu sehen sind. Immer wieder kamen auch Besucher zu dem ersten Vorsitzenden und sprachen ihr Lob für die Ausstellung aus oder sprachen ihn auf Objekte an, die sie der Heimatgruppe gerne spenden wollten. Darunter war auch Heinz Gröger aus Gadenstedt, der Kunst am Sonntag einen alten Rechenschieber und einen Deckelspanner leihweise übergab.

Insgesamt zog Kunst auch ein positives Fazit: „Es wird gut angenommen. Der Wiedererkennungswert ist sehr hoch und die Resonanz sehr positiv.“ Ähnlich sah es auch Rolf Erbe aus Rosenthal, dessen Frau gebürtig aus Gadenstedt stammt: „Es ist einfach toll. Es erinnert an die eigene Kindheit- und durch die Fotos und die Diaschau wird das ganze sehr lebendig.“

jaw

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