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Zweiter Teil der Kanalsanierung in Bülten

Bülten Zweiter Teil der Kanalsanierung in Bülten

Bülten. Die Kanalsanierung in Bülten geht in die nächste Runde: Vor Kurzem haben die Arbeiten in der Raabestraße begonnen. „In diesem zweiten Bauabschnitt werden wir rund 175 Meter Rohrleitungen in 19 Straßen punktuell in offener Bauweise ersetzen“, sagt Bauleiter Stefan Bock vom Wasserverband Peine.

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Wie hier bei Kanalarbeiten in Wendeburg ist auch in Bülten mit Behinderungen zu rechnen.

Quelle: A

Rund 250 000 Euro investiert der Wasserverband Peine in diese Arbeiten in offener Bauweise, die bis Mitte Oktober abgeschlossen sein sollen. „Danach folgt die sogenannte Schlauchlinersanierung auf rund 900 Metern, die von den vorhandenen Schächten aus erfolgen kann“, erläutert Sandra Ramdohr vom Wasserverband.

Ein kleiner Kameraroboter hatte 2013 den Zustand der Kanäle in Bülten von innen genau unter die Lupe genommen. „Es zeigten sich deutliche Undichtigkeiten und Beeinträchtigungen des Systems, von Scherbenbildung und Wurzeleinwuchs bis hin zu abgängigen Kanalrohren. Eine Sanierung der mehrere Jahrzehnte alten Leitungen war somit dringend geboten“, erklärt Ingenieur Bock.

Aufgrund der Kanalbefahrung wurde ein passgenaues Sanierungskonzept für Bülten ausgearbeitet. „Wo die vorhandene Substanz es zulässt, setzen wir sogenannte Schlauchliner ein, die das vorhandene Rohr von innen verlässlich abdichten. Wo dies nicht mehr möglich ist, müssen wir neue Kanalrohre in offener Bauweise verlegen“, erläutert Bock. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Wasserverband Peine mit dem ersten Bauabschnitt dieses Sanierungskonzeptes begonnen: Es wurden in zwölf Straßen neue Kanalrohre für rund 350 000 Euro ins System eingepasst.

In diesem Jahr werden undichte Leitungsteile auf rund 175 Metern in 19 Straßen in sogenannter offener Bauweise ausgetauscht, 23 zugehörige Hausanschlussleitungen sollen mit dem neuen Rohrsystem verbunden werden. „Die Beeinträchtigungen für die Anlieger und den Verkehr werden so gering wie möglich gehalten. Dafür sorgt die erfahrene Fachfirma bei Bedarf, etwa zur Hauszufahrt, auch in kurzer Absprache mit den Hausbewohnern“, unterstreicht Ramdohr. In der Regel könne der Verkehr an den punktuellen Baustellen vorbeigeführt werden. Die Planer könnten es aber nicht ausschließen, dass zugunsten der Verkehrssicherheit an engen Stellen auch eine kurzzeitige Sperrung mit entsprechender Umleitung eingerichtet werden muss.

mu

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