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Zoff um Ausschuss-Neubildung verschärft sich

Ilsede Zoff um Ausschuss-Neubildung verschärft sich

Die Debatte um die Neuschaffung eines Ausschusses in Ilsede weitet sich aus. Die Opposition wettert kräftig gegen den Entschluss der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen. Sozialdemokratin Marita Heuer verteidigt die Neuausrichtung – und kritisiert die PAZ.

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Quelle: mu

Ilsede. Gruppensprecherin Heuer stört sich vor allem an der gestern veröffentlichten Rechnung der PAZ, dass der neue Ausschuss die Gemeinde innerhalb von fünf Jahren etwa 3000 bis 5000 Euro kosten werde. „Nach unserer Auffassung wird es etwa 300 Euro mehr an Sitzungsgeldern pro Jahr geben“, sagt Heuer. „Wir sind uns sicher, dass zusätzliche Verwaltungsarbeit nicht anfallen wird.“

Das sieht Otto-Heinz Fründt von der Ilseder Verwaltung anders. „Ein gewisser Mehraufwand für die Verwaltung ist nicht abzustreiten“, erklärt er. So müsse nach dem Beschluss, das bisherige Gremium „Planung, Umwelt, Bau und Feuerschutz“ in die zwei Bereiche „Planung und Umwelt“ sowie „Bau und Feuerschutz“ zu teilen, zum Beispiel doppelt eingeladen und doppelt Protokoll geschrieben werden. Außerdem müsse es einen weiteren Ausschuss-Betreuer innerhalb der Gemeinde geben. Die von der PAZ genannte Summe wollte er nicht kommentieren.

Kein Blatt vor den Mund nimmt hingegen die Opposition in Ilsede. So sagt Marcus Seelis von der Ilseder CDU: „Zwar war das Thema ,Sparen‘ das Leitmotto im Wahlprogramm der SPD, doch wieviel da wirklich hinter steckt, zeigt gleich die erste Sachentscheidung im neuen Ilseder Rat. Sozialdemokraten und Grüne als Mehrheit setzen einen weiteren Ausschuss durch, obwohl die bisherige Aufteilung der Ausschüsse wunderbar funktioniert hat“, ärgert sich der Christdemokrat. „Aber irgendwie müssen ja alle Gruppenmitglieder mit Ämtern versorgt werden.“

Dem widerspricht Heuer vehement. Die Neueinteilung der Ausschüsse sei gerade im Hinblick auf die Ende des Jahres erfolgende Auflösung des Planungsverbandes enorm wichtig. „Gute Arbeit und gute Vorbereitung in den Ausschüssen spart am Ende im Haushalt sogar Geld ein“, ist die Sozialdemokratin überzeugt.

Diese Rechnung geht für Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede nicht auf. „Das Hüttengelände ist komplett überplant und rechtfertigt den neuen Ausschuss in keinster Weise“, sagt die FBI-Vorsitzende. „Für mich ist diese Neuschaffung ein fatales Signal und eine regelrechte Dreistigkeit“.

mu

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