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Zentralkläranlage Ilsede: Erster Spatenstich erfolgt

Bau bei Gadenstedt Zentralkläranlage Ilsede: Erster Spatenstich erfolgt

Der Startschuss für den Bau der Zentralkläranlage bei Gadenstedt für die Ortschaften aus Alt-Lahstedt ist offiziell gefallen: Am Mittwoch trafen sich auf der Baustelle Vertreter aus der Kommunalpolitik, des Wasserverbandes Peine, der beiden Planungsbüros, der Baufirma und des Realverbands zum ersten Spatenstich.

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Vertreter der Politik, der Planungsbüros, des Wasserverbandes, der Baufirma und des Realverbandes machten den ersten Spatenstich in Ilsede.
 

Quelle: Dennis Nobbe

Ilsede.  Der Startschuss für den Bau der Zentralkläranlage bei Gadenstedt für die Ortschaften aus Alt-Lahstedt ist offiziell gefallen: Am Mittwoch trafen sich auf der Baustelle Vertreter aus der Kommunalpolitik, des Wasserverbandes Peine, der beiden Planungsbüros, der Baufirma und des Realverbands zum ersten Spatenstich. Fertiggestellt sein soll die Anlage, deren Kosten sich auf rund 9 Millionen Euro belaufen, nach derzeitiger Planung im Juli 2018.

Beschlossen wurde der Bau der Zentralkläranlage 2014, also vor der Fusion der Gemeinde Ilsede und Lahstedt. „Die Abwasserplanung in Alt-Lahstedt hat einen langen Weg hinter sich, es gab bis hierher einige Unwägbarkeiten. Ich hoffe aber, dass wir die Anlage pünktlich im Sommer 2018 in Betrieb nehmen können“, sagte Otto-Heinz Fründt (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, der auch mit zum Spaten griff.

Zu den besagten Unwägbarkeiten zählte zum Beispiel die Umsiedlung von Feldhamstern, die sich auf dem Baugelände angesiedelt hatten. Außerdem wurden während der Baggerarbeiten bereits rund 200 archäologische Funde aus der Eisen- und Bronzezeit gemacht, hauptsächlich Scherben und Münzen. Einerseits eine erfreuliche Sache, andererseits verzögerte sich dadurch der voranschreitende Bau der Anlage. Auch eine Kampfmittel-Sondierung musste durchgeführt werden – gefunden wurde dabei im Boden glücklicherweise nichts.

Ebenfalls beim ersten Spatenstich dabei war Matthias Kässens vom Ingenieurbüro Pabscht und Partner, das die Planung der Anlage zusammen mit dem Ingenieurbüro Aqua-Consult übernommen hat. „Für uns war es eine Herausforderung, eine Kläranlage auf der ,grünen Wiese’ zu planen – das machen wir kaum noch, hauptsächlich werden alte Anlagen saniert. Aber wir sind optimistisch, dass wir gemeinsam mit der erfahrenen Baufirma den Zeitplan einhalten werden“, so Kässens.

Es herrscht bereits reges Treiben auf der Baustelle bei Gadenstedt. „Ab nächster Woche werden gut 20 000 Kubikmeter Boden bewegt. Die Baustraße ist errichtet, Transportleitungen werden verlegt, Strom kommt auch hinzu. Gut eine Million Euro sind bereits in den Bau geflossen“, erklärte Kässens.

Von Dennis Nobbe

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