Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Wolfgang Miosga gibt nach 18 Jahren St. Bernwards Minikirche ab

Groß Ilsede Wolfgang Miosga gibt nach 18 Jahren St. Bernwards Minikirche ab

Emotionale Überraschung: Nach 18 Jahren verabschiedete sich Diakon Wolfgang Miosga von der Minikirche. Er hatte dazu eigentlich einen ganz normalen Nachmittag mit den Kindern geplant, wurde aber von fast 60 kleinen und großen Besuchern überrascht.

Voriger Artikel
Schüler des Gymnasiums schauen französischen Film im Astoria
Nächster Artikel
Landfrauen wollen Kinderwehr unterstützen

Überraschungen zum Abschied: Wolfgang Miosga (r.) bei seiner letzten Mini-Kirche in St.-Bernward.

Quelle: Nicole Laskowski

Groß Ilsede. 18 Jahre lang gestaltete der Diakon der Groß Ilseder St.-Bernward-Kirche die Minikirche - das ist eine Reihe von Kleinkinder-Gottesdiensten, in denen Miosga Themen wie "Teilen", "Maria" und christliche Werte kindgerecht vermittelte. Jetzt nahm er Abschied - und wurde überrascht.

"Wir haben alle ehemaligen Teilnehmer angeschrieben und wollten gemeinsam einen schönen Abschluss gestalten", erklärten die Organisatorinnen Martina Welzel und Nicole Ditze. Die Überraschung glückte. Miosga war ganz gerührt über die lange Reihe derer, die ihn begrüßten und anschließend im Altarraum Platz nahmen. "Wie schön, wenn es immer so viele wären, aber leider gibt es immer weniger kleine Kinder. Manchmal muss etwas erst sterben, um dann zu neuem Leben erweckt zu werden", meinte Miosga mit Blick auf die bisher erfolglose Suche nach einem Nachfolger für die Leitung der Minikirche.

Gemeinsam mit den Teilnehmern sang er dann das Lied "Ich bin da und du bist da" und begrüßte mit erstaunlichem Namensgedächtnis alle noch einmal einzeln. Thema der Minikirche war das Teilen. Dafür legte Miosgas Assistentin Katja Scholz-Bürig allen Kindern ein Getreidekorn in die Hand. Alle Körner wanderten dann in eine Kaffeemühle und wurden gemahlen. Symbolisch verteilten die Kinder schließlich Fladenbrot an alle. "Wir haben nur ein Brot - normalerweise hätte das gereicht", sagte der Diakon. Trotz der ungewöhnlich hohen Besucherzahl reichte es auch dieses Mal. Alle bekamen ein Stück und trotzdem war der Teller hinterher noch gut gefüllt.

Miosga dankte abschließend seinen fleißigen Helferinnen Katja Scholz-Bürig, Petra Reinsch und Heike Jünemann mit Blumensträußen, bevor es zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim ging. Dort wartete eine weitere Überraschung auf den Diakon. Nicole Ditze verlas eine fröhliche Abschiedsrede und überreichte Wellness-Gutscheine und Ordner mit Bildern, Gedichten und anderen Erinnerungsstücken, in denen sogleich eifrig geblättert wurde.

nic

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

eebe8558-a9cd-11e7-923d-4ef2be6e51d8
Orkan im Kreis Peine

Hier die aktuellen Bilder:

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung