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Wirtschaftsförderer zu Besuch bei Papenburg

Ilsede Wirtschaftsförderer zu Besuch bei Papenburg

Groß Ilsede. Die Ankündigung der Unternehmensleitung der Firma Papenburg, die Fahrzeuge ihrer im Gewerbegebiet „Peiner Feld“ in Groß Ilsede ansässigen Spedition künftig in Hannover anzumelden, schlägt hohe Wellen. Politiker aller Parteien und auch Bürger melden sich zu Wort.

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Im Gespräch: Norbert Naase, Ilse Schulz, Heiner Keunecke und Wolfram Gnädig (v.l.n.r.) trafen sich heute.

Quelle: wos

Heute gab es ein Gespräch mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde Ilsede, Wolfram Gnädig, der Ortsbürgermeisterin von Groß Ilsede, Ilse Schulz,  sowie dem Technischen Betriebsleiter der Spedition, Heiner Keunecke, und Norbert Naase, Betriebsleiter des Kieswerks in Wipshausen.

„Losgelöst von allen parteipolitischen Interessen wollen wir signalisieren, dass die Gemeinde Ilsede und die Ortschaft Groß Ilsede am Verbleib der Spedition interessiert sind“, sagte Schulz zur Intention dieses Treffens. „Und wir wollen klären, was wir als Gemeinde tun können, damit Sie sich bei uns heimisch fühlen“, ergänzte Gnädig.

Hintergrund: Die Firma Papenburg will bei Wipshausen eine Kiesabbaufläche erschließen, das wird vom Landkreis aus Gründen des Naturschutzes abgelehnt. Papenburg stellt die Grundlage dieser Ablehnung infrage und regt ein aktuelles, unabhängiges Gutachten an, für das der Kreis keine Notwendigkeit sieht.

Nun erwägt das Unternehmen, sich aus dem Landkreis Peine zurückzuziehen. Insbesondere die Art und Weise, wie man miteinander umgehe, vermittle dem Unternehmenschef Günter Papenburg das Gefühl, im Landkreis Peine unerwünscht zu sein, sagten seine Mitarbeiter. Er sehe hier keine Entwicklungsmöglichkeiten. Zur Unternehmensgruppe Papenburg in Kreis Peine zählen die Kieswerke in Wipshausen und Harvesse, die Spedition in Groß Ilsede und das Betonwerk in Handorf. Alle zusammen stellen rund 120 Arbeitsplätze.

Keunecke erklärte, dass sein Chef nach dem Erpressungs-Vorwurf seitens der Kreis-Grünen (PAZ berichtete) spontan angewiesen habe, alle Fahrzeuge in Peine ab- und stattdessen in Hannover anzumelden. Diese Anweisung liege zwar derzeit auf Eis, aber sie sei nicht vom Tisch. Bei seinen Mitarbeitern sei die Verunsicherung zurzeit groß. Immerhin rund 80 Menschen sind bei der Spedition beschäftigt. „Ich hoffe noch, dass der Standort Ilsede eine Zukunft hat“, sagte Keunecke.

wos

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