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Wirbel um Elternbefragung

Ilsede Wirbel um Elternbefragung

Ilsede. Die kreisweite Befragung der Grundschuleltern zur Schulentwicklungsplanung (PAZ berichtete mehrfach) schlägt immer höhere Wellen. Jetzt meldet sich Ilse Schulz von den Freien Bürgern Ilsede zu Wort.

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Das Ilseder Schulzentrum.

Quelle: A

Als Mitglied des Kreistages und des Intereimsrates der neuen Gemeinde Ilsede pocht sie darauf darauf, dass die Ergebnisse richtig interpretiert werden müssten. Das sei ihrer Meinung an vielen Stellen nicht geschehen.

„Die im vorigen Jahr von der Projektgruppe Bildung und Region erzeugte ,IGS-Euphorie‘ hat durch die Befragung doch einen deutlichen Dämpfer erhalten“, sagt Schulz und widerspricht damit der bisher bei vielen vorherrschenden Interpretation der Ergebnisse. „Sowohl bei der von den Eltern am meisten gewünschten Schulform als auch bei der geplanten Anmeldung liegen Gymnasium und Realschule vor der Gesamtschule.“ Bei der Befragung wurden die Eltern dabei gefragt, an welcher Schule sie ihr Kind voraussichtlich anmelden werden. 31,2 Prozent nannten das Gymnasium, 17,5 Prozent die Realschule und 14,8 Prozent die Gesamtschule.

„Dieses Elternvotum sollte Berücksichtigung finden und zu einer Korrektur der vorliegenden 50 000 Euro teuren Schulentwicklungsplanung des Landkreises führen“, fordert Schulz. So sei es nach Meinung der Ilsederin nicht hinnehmbar und pädagogisch inakzeptabel, neben funktionierende Gymnasien wie in Vechelde und Ilsede eine IGS zu platzieren. „Woher sollen in diesem Fall die Gymnasialschüler der IGS kommen? Das wäre doch ein Etikettenschwindel“, sagt Schulz und kritisiert auch die vorgeschlagene Einrichtung von Außenstellen an Gesamtschulen. „Der Landesverband der Gesamtschulen verweist auf durchgehend negative Erfahrungen mit Außenstellen und warnt, dass die Schulträger durch ihr Vorgehen die Qualität der betroffenen Gesamtschulen aufs Spiel setzen“, zitiert Schulz aus einer Studie.

Die Ratsfrau ist außerdem überzeugt, dass durch die Befragung das Schulzentrum Ilsede in seiner jetzigen Vielfalt eine Bestätigung erfahre. „Neben den hervorragenden äußeren Rahmenbedingungen sind die vorhandenen Schulen bereits auf dem Weg der Veränderung: Die gewünschte Ganztagsbeschulung ist Standard, die Kooperation der Schulen untereinander findet statt und ermöglicht eine weitgehende Durchlässigkeit. Die etablierten Förderschulen sind nicht abgekoppelt, da die Hauptschule mit Erfolg inklusiv arbeitet“, so Schulz.

mu

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