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Wie baut man ein Cajón? Instrumente-Basteln in der Grundschule

Ilsede Wie baut man ein Cajón? Instrumente-Basteln in der Grundschule

Ölsburg. Zu einer besonderen Aktion lud Ernst Christoph Hempel von der Trommel-Akademie unterm Kugelwasserturm Kinder in die Grundschule Ölsburg ein. Zum ersten Mal konnte dabei ein richtiges Musikinstrument gebaut werden, „das auch tatsächlich für professionelles Musizieren genutzt werden kann“, wie Hempel erklärte. Nämlich: Ein Cajón.

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Die Kinder und Ernst Christoph Hempel zeigen ihre Cajóns.

Quelle: jaw

Zehn Kinder hatten sich angemeldet und begannen bereits am Montag mit den Vorarbeiten. Da der Bau eines Cajóns anspruchsvoll ist, erklärte Hempel die einzelnen Schritte mit viel Geduld und Fachwissen. Dabei kam auch der kulturelle Aspekt nicht zu kurz, etwa die Geschichte des Cajón - auf deutsch „Schublade“ oder „(Holz)kiste“. Dabei handelt es sich um eine Kistentrommel, die aus Peru nach Europa schwappte, so Hempel.

Dann wurde es aber handwerklich: Es wurde gesägt, geschraubt, geleimt und gefeilt. Die Schritte waren dabei nicht zu kompliziert, sodass jeder tatsächlich sein eigenes Musikinstrument selber bauen konnte - natürlich mit der tatkräftigen Unterstützung von Hempel und später einiger Eltern.

Für den spezifischen Klang ist im Cajón ein Teil einer „Snare-Drum“ verantwortlich. Diese Teile stellte die Musikkiste Peine zur Verfügung und als der letzten Tag des viertägigen Workshops anbrach, war nicht nur die Form des Instruments schon zu erkennen, sondern es erklangen auch schon die ersten Trommelklänge. Dabei hat Hempel auch für die Kinder gesorgt, die das Trommeln noch nicht beherrschten. „Ich biete nach den Ferien einen Kurs an - extra für die Kinder hier.“

Ein weiteres Highlight war, dass das Schallloch von jedem Kind individuell gestaltet werden konnte- anstatt eines klassischen Lochs zieren nun Giraffen, Blumen, Häuser und Totenköpfe das Cajón.

Der Stolz nach getaner Arbeit war nicht nur Hempel anzumerken, der sich freute, dass zehn Kinder mitmachen. „Mit so viel Zuspruch haben wir nicht gerechnet und auch nächstes Jahr werden wir diesen Workshop wieder anbieten.“

Begeistert von dem Angebot war auch Adrian Jansen aus Groß Lafferde. Der Zwölfjährige baute ein rotes Cajón mit einem Totenkopf als Schallloch. „Ich kann schon seit zwei oder drei Jahren trommeln und da mein Bruder auch ein Cajón hat, wollte ich auch gern eines haben. Das Bauen hat total Spaß gemacht und mein Totenkopf ist besser, als ein normales Schallloch.“

jaw

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