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Wenn sich der Mond vor die Sonne schiebt

Kreis Peine Wenn sich der Mond vor die Sonne schiebt

Zwei beeindruckende Naturereignisse finden jeweils am Dienstag, 21. Dezember, und 4. Januar statt. Der Hobby-Astronom Wolfgang Meirich aus Ölsburg gibt Tipps, wie die Mond- beziehungsweise teilweise Sonnenfinsternis am besten beobachtet werden kann.

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Beeindruckend: Die Aufnahme des Ölsburgers Wolfgang Meirich zeigt die partiell verfinsterte Sonne am 29. März 2006.

Quelle: oh

Ölsburg . Zeitig aufstehen müssen interessierte Sternengucker am Dienstag, 21. Dezember, wollen sie die Mondfinsternis beobachten. „Ab 7.32 Uhr kann man knapp 60 Minuten lang verfolgen, wie die Erde den Mond verfinstert“, erklärt Wolfgang Meirich vom Astro-Stammtisch Peine. „Leider wird uns, auch wenn der Himmel wolkenfrei sein wird, nicht mehr Zeit zur Verfügung stehen, denn der verfinsterte Mond sinkt im Westen um 8.34 Uhr unter den Horizont.“

Noch imposanter wird es am Dienstag, 4. Januar, wenn sich am frühen Vormittag der Neumond so vor die Sonne schiebt, dass die Sonnenscheibe zu 73 Prozent abgedeckt wird. „Den ersten Moment der teilweisen Sonnenfinsternis können wir in Peine leider nicht verfolgen, bei Sonnenaufgang um 8.29 Uhr ist die Sonne durch den Mond schon zu 17,1 Prozent abgedeckt“, sagt Meirich. Um so beeindruckender wird es dann um 9.23 Uhr, wenn bei einer Sonnenhöhe von 5.4 Grad der Mond die Sonne zu 73 Prozent bedeckt. Das Finsternis-Ende ist bei einer Sonnenhöhe von 12.1 Grad auf 10.47 Uhr terminiert.

Meirich weist darauf hin, dass der direkte Blick in die leuchtende Sonne für die Augen äußerst schädlich ist. Netzhautschäden und sogar Erblindung können die Folge sein. „Ebenso wie am Teleskop muss beim Blick zur Sonne ein Filter verwendet werden“, sagt der Ölsburger. „Eine Sonnenbrille reicht nicht aus!“ Auch Materialien wie Schweißgläser und Rettungsfolie sind ungeeignet, da sie die gefährliche Infrarot-Strahlung durchlassen.

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HINTERGRUND

Die Sonnenfinsternis

Als Sonnenfinsternis wird das Ereignis bezeichnet, bei dem die Sonne von der Erde aus gesehen durch den Mond ganz oder teilweise verdeckt wird. Damit es zu einer Finsternis kommt, müssen Sonne, Mond und Erde möglichst genau auf einer Linie stehen. Der scheinbare Durchmesser des Mondes reicht bei manchen Finsternissen aus, die Sonne vollständig zu bedecken.

Manchmal ist er hingegen zu klein, sodass die Sonne um den Mond herum sichtbar bleibt. Dies liegt daran, dass sowohl die Umlaufbahn der Erde um die Sonne als auch die des Mondes um die Erde nicht kreisförmig sondern leicht elliptisch sind. Zudem wird bei manchen Finsternissen die Erdoberfläche nicht vom Kernschatten des Mondes getroffen, sondern nur von seinem Halbschatten. Aus diesem Grund sind verschiedene Arten von Sonnenfinsternissen zu unterscheiden.

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