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Weltreise: Fadi allein in New York

Klein Ilsede Weltreise: Fadi allein in New York

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der nun 21-Jährige weiterhin sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 11: New York.

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Der Klein Ilseder Fadi Baydoun vor der Skyline von Manhattan.

Quelle: privat

„Ich habs geschafft! Ich bin einmal um die Welt gereist!“ Mit diesen Worten meldete sich vor kurzem ein stolzer Fadi Baydoun aus New York. „Von Los Angeles bin ich weiter an die Ostküste Amerikas gereist. Von hier aus sind es nur acht Flugstunden nach Deutschland – von Sydney bin ich aber insgesamt 18 Stunden geflogen.“

Hat der Klein Ilseder bei seinen vorangegangen Trips immer eine möglichst preiswerte Unterkunft gesucht, hat er sich für seinen Besuch in New York einen kleinen Luxus geleistet. „Ich habe mein Hostel direkt in Manhattan an der 47th East gebucht und musste dafür ein bisschen mehr bezahlen. Aber ich wollte sicher gehen, denn New York ist wirklich gefährlich. Ich muss hier doppelt aufpassen.“

Nach der Ankunft hat Fadi direkt den „Times Square“ besucht – die wohl berühmteste Straße auf der Welt. Und der Klein Ilseder war beeindruckt von den zahlreichen Bildschirmen mit den noch zahlreicheren Werbebotschaften.

„New York gilt ja als Stadt, die niemals schläft – und ich wollte unbedingt einmal austesten, ob das stimmt“, erzählt er. Also hat sich Fadi seinen Wecker auf drei Uhr morgens gestellt – und los ging’s. „Ich bin mit dem Taxi zum Times Square gefahren – und es ist wirklich wahr: Alles, was man tagsüber kaufen konnte, konnte man auch mitten in der Nacht kaufen. Und es sind wirklich unglaublich viele Leute zu dieser Zeit unterwegs. Kein Wunder – in New York leben mehr Leute als in ganz Australien.“

Besonders beeindruckt war der Klein Ilseder später dann vom weltberühmten Central Park. „Den kennen wohl alle aus dem Film ,Kevin allein in New York‘ – und ich habe wirklich sehr viele Dinge aus dem Film wiedererkannt.“ Dann ging es mit der Fähre auf die Insel mit der Freiheitsstatue und später auf das Empire State Building, das höchste Gebäude in New York. „Ich war auch an Ground Zero wo das World Trade Center stand“, erzählt er „Das war schon beeindruckend.“

In das Nachtleben konnte sich Fadi in New York übrigens nicht stürzen, da man 21 Jahre alt sein muss, um in einen Club oder in eine Bar zu gehen, Fadi zu dem Zeitpunkt aber noch 20 Jahre alt war. „Aber auch so war es unvergessliches Erlebnis“, sagt Fadi. „Ich würde auch noch gerne länger in Amerika bleiben – aber ich muss wieder Geld verdienen. Und das geht am Besten in Australien.“

Übrigens: Etwa die Hälfte von Fadis Abenteuerreise-Jahr ist nun vorbei – und die Erlebnisse haben ihn schon ein wenig verändert. „Ich bin wirklich zielstrebiger geworden“, erklärt er. „Ich träume von einem bestimmten Land und tue dann alles dafür, dort auch hinzureisen. Ich arbeite hart, lebe sparsam und mache mich über die Einreisebestimmungen schlau, um keine bösen Überraschungen zu erleben.“

Doch heute wird Fadi sicherlich nicht viel arbeiten – denn der Weltenbummler hat Geburtstag. Die PAZ sagt „Herzlichen Glückwunsch“ zum 21. und wünscht dem Klein Ilseder weiterhin alles Gute auf seinen spannenden Reisen quer durch die Weltgeschichte und wartet schon auf die neuen Abenteuergeschichten.

mu

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