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War es ein Giftköder? Hundebesitzer in Aufruhr

Ilsede-Ölsburg War es ein Giftköder? Hundebesitzer in Aufruhr

Ölsburg. Hundebesitzer Mirko Otte aus Ölsburg ist geschockt: Seine Hündin Josie hat am Donnerstagmorgen auf einem Feldweg zwischen Ölsburg und Groß Bülten ein Zwiebelmettwurststück gefressen, das womöglich mit Gift präpariert war. Der 36-Jährige hat gestern Anzeige bei der Polizei erstattet.

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Mutmaßliche Giftköder wurden auf einem Feldweg zwischen Ölsburg und Groß Bülten gefunden. Hündin Josie (kl. Bild) fraß ein möglicherweise präpariertes Stück Zwiebelmettwurst.

Mirko Otte war am Donnerstag gegen 11.45 Uhr mit Labrador-Hündin Josie auf dem Grasweg, der die Verlängerung der „Straße „Feldweg“ in Richtung Zuckerweg bildet, spazieren, als das erst acht Monate alte Tier plötzlich im hohen Gras verschwand. „Als sie wiederkam, hat sie sich über die Schnauze geleckt“, schildert der Hundebesitzer. „Sie ist in einem Alter, wo sie wie ein kleiner Staubsauger alles aufsaugt.“ Josie hatte abseits des Weges etwas gefressen, von dem der Hundehalter vermutet, dass es sich um einen Giftköder handelte.

Geistesgegenwärtig reagierte Otte schnell: Er fuhr mit seinem Hund zu Tierärztin Yvonne Schröder in Oberg. Sie verabreichte Josie ein Mittel, durch das sich das Tier erbrach und Reste einer Zwiebelmettwurst herauswürgte.

Bei einer Untersuchung unter dem Mikroskop stellte die Tierärztin die Beimengung einer unbekannten Substanz fest, die - laut Polizei - bislang nicht näher identifiziert wurde. „Ich habe darin ein kleines grünes Kügelchen gefunden“, schildert Schröder der PAZ. Giftköder zielten darauf ab, dass es erst einige Zeit dauere, bis sie im Magendarmtrakt der Tiere zu wirken begännen. Sie rät Hundebesitzern im Verdachtsfall, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. Josie habe den Zwischenfall gut überstanden, bereits am Abend ging es der Hündin wieder besser.

Hundebesitzerin und Nachbarin Angelika Schönball, die von dem Vorfall gehört hatte, entdeckte gestern Morgen beim Spazierengehen einen weiteren mutmaßlichen Giftköder. Hundehalter Mirko Otto meldete sich daraufhin gestern bei der Polizei in Ilsede und schilderte dort den Vorfall. Das zweite Mettwurststück konnte laut Polizei-Angaben sichergestellt werden. Bislang stehe jedoch nicht fest, ob es sich tatsächlich um einen Giftköder handelt. Hundehalter werden gebeten, in dem Bereich besonders aufmerksam zu sein.

mir

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