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Vortrag über Kugelwasserturm-Historie

Ilsede Vortrag über Kugelwasserturm-Historie

Ilsede. Über das Baudenkmal Kugelwasserturm möchten seine Unterstützer Bürger informieren: Der Freundeskreis Kugelwasserturm, die Stiftung Industriekultur Ilseder Hütte und der Förderverein „Haus der Geschichte“ laden morgen zu einem Bürgerinformationsabend im Komed auf dem Hüttengelände ein.

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Die Unterstützer – hier der Freundeskreis Kugelwasserturm – informieren über das Industrie-Bauwerk.

Quelle: A

„Ziel der Veranstaltung ist es, sachliche Informationen zum Baudenkmal Kugelwasserturm zu geben“, sagt Wilhelm Hilker von der Stiftung Industriekultur. Auch alte Bilder vom Bau des Industriebauwerks werden gezeigt. Der politische Streit um den Turm soll dagegen nicht im Vordergrund stehen. „Mit kompetenten Fachleuten werden wir die Geschichte des ‚Kuwatus‘ sowie mögliche Szenarien für die Zukunft darstellen“, so Hilker.

Nur noch drei bauähnliche Türme gebe es in ganz Europa, erklärt Christoph Hempel vom Freundeskreis Kugelwasserturm. Der 1920/21 auf dem Hochofenplateau der Ilseder Hütte erbaute Kugelwasserturm ist als Hochbehälter, in Stahlkonstruktion, in der Bauart „Klönne“ mit der spezifischen Kugelform und dem außenliegenden Stützring aus Dreiecksblechen errichtet.

Ursprünglich wurde der Kugelwasserturm als Wasserspeicher und Druckbehälter für die Kokerei errichtet. Er war Bestandteil des Kühlwassersystems für die Energiebetriebe - Kraftwerk und Kokerei - und diente in erster Linie als Druckausgleichsbehälter, in zweiter Linie als Notwasserversorgung bei Stromausfall. Mit seinem Inhalt konnte die Notwasserversorgung für etwa zwei Stunden aufrechterhalten werden. Nach dem Ende der Stahlproduktion in Ilsede diente er bis 1995 der Löschwasserversorgung. Zwischenzeitlich wurde in ihm auch Öl gelagert. Im Erdgeschoss befand sich das Betriebsbüro.

Zurzeit ist der Kugelwasserturm ungenutzt, in der Gemeinde wird über seine Sanierung diskutiert und über die Kosten gestritten. Nach Meinung der Kugelwasserturm-Unterstützer - Verein, Freundeskreis und Stiftung - ist das Bauwerk nicht einsturzgefährdet und muss daher nicht abgerissen werden.

Der Bürgerinformationsabend beginnt am morgigen Freitag, 17. Mai, um 10 Uhr im Komed auf der Ilseder Hütte. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

sip

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