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Vorteile für neuen Standort der Zentralkläranlage aufgezeigt

Gadenstedt Vorteile für neuen Standort der Zentralkläranlage aufgezeigt

Gadenstedt. Um den Bau der neuen Zentralkläranlage in Gadenstedt drehte sich am Montagabend die Diskussion in der etwa zweistündigen Sitzung des Ilseder Interims-Abwasserausschusses, der im Rathaus in Gadenstedt tagte.

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Eine Zentralkläranlage soll in Gadenstedt gebaut werden, im Bild die Anlage in Soßmar.

Quelle: A

Gebaut werden soll die neue Kläranlage in der Nähe des Nachklärbiotops in Gadenstedt. Die Genehmigung für die Errichtung der Anlage liegt der Gemeinde Ilsede bereits vor, derzeit läuft die EU-weite Ausschreibung für den Bau, der rund 6,5 Millionen Euro kosten soll. Wer den Zuschlag erhält, soll laut Hans-Joachim Kloster von der Gemeinde Ilsede etwa Mitte des Jahres feststehen.

„In der Sitzung wurde vor allem aufgezeigt, wie es dazu gekommen ist, vom alten Standort der Kläranlage wegzugehen und den neuen Standort zu wählen“, so der Verwaltungsmitarbeiter.

Der Vorteil des neuen Standorts: „Die alte Kläranlage kann weiterlaufen, bis die neue Anlage fertig ist“, erklärt Kloster. Andernfalls hätte man die alte Kläranlage abräumen und eine Containerlösung aufbauen müssen. Dadurch, dass man darauf verzichte, spare die Gemeinde 1,2 Millionen Euro.

Ebenfalls Thema war die Fremdwasserseparierung Oberg/Münstedt. Dabei soll das Regenwasser zur Entlastung der Kläranlage aus den Baugebieten über offene Gräben und Leitungen in ein Regenrückhaltebecken geleitet werden. „Hier ging es vor allem um den Stand der Planungen“, so Kloster. Nach zähem Ringen hatte zuletzt der Verwaltungsausschuss die günstigere und pflegeleichtere Süd-Variante für rund 2,2 Millionen Euro beschlossen. Eine Baugenehmigung steht noch aus.

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Kläranlage steht die Beprobung der Nachklär-Beete. „Dies ist nicht mehr notwendig“, berichtet der Verwaltungsmitarbeiter. Denn die Gemeinde habe eine Genehmigung erhalten, die alte Anlage vor dem Hintergrund des Neubaus bis zu dessen Fertigstellung weiterzubetreiben. „Es besteht also kein Handlungsdruck mehr.“ Hintergrund: Die Beete haben sich zugesetzt. Ein Teil des Wassers läuft oben ab, anstatt die Beete vertikal zu durchströmen.

Im Zuge des Ausbaus der L413 in Adenstedt, der voraussichtlich noch in diesem Jahr beginnen soll, sollen auch Leitungen von der Kläranlage in Adenstedt mitverlegt werden. Außer der Kanalisation ist auch vorgesehen, die Deckschicht der Straße sowie die Gehwege und Parkbuchten zu sanieren. Die Gemeinde verhandelt mit dem Land wegen Zuschüssen.

mir

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