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Verrückt: Vater und Sohn haben Heiligabend Geburtstag

Ilsede Verrückt: Vater und Sohn haben Heiligabend Geburtstag

Groß Bülten. Das ist wohl der ungewöhnlichste Feiertag im Peiner Land: Heute ist bei Familie Cox in Groß Bülten nicht nur Heiligabend. Heute haben auch Vater Christian und Sohn Alex Geburtstag. Die beiden "Weihnachtsmänner" werden auch noch runde 18 und 50 Jahre alt.

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Haben beide heute Geburtstag (v.l.): Alex Cox wird 18 Jahre, Vater Christian 50 Jahre alt.

Quelle: cb

Also gut, Geburtstag an Heiligabend, das kommt vor. Aber zwei Geburtstage innerhalb einer Familie an Heiligabend? Das ist schon eine besonders schöne Bescherung.

Und vor allem: Wie feiert man das? „Es ist ein bisschen kompliziert...“, beginnt Vater Christian Cox zu erklären: „Also morgens steht erstmal der Geburtstag von Alex im Vordergrund, da bekommt er seine Geschenke.“ Nachmittags ist der Vater dran bevor abends Bescherung ist. „Und spät am Heilig Abend stoßen wir dann nochmal auf den Geburtstag an.“ Geballter Feiertag im Hause Cox - alles klar?

Was für den Außenstehenden nach den ungewöhnlichsten Weihnachten schlechthin klingen mag, ist bei der Groß Bültener Familie ganz normal. „Obwohl ich mich als Kind schon etwas geärgert habe, weil ich nur einmal im Jahr Geschenke bekam“, erinnert sich Christian Cox. „Erst mit 16 Jahren, als abends auf einmal die Kumpels vor der Tür standen und mich feiern wollten, ist es für mich etwas richtig Besonderes geworden.“

Doch es wurde noch besonderer - nämlich genau vor 18 Jahren. „Der Arzt hatte als Termin für die Geburt unseres Sohnes eigentlich den 31. Dezember errechnet - was ja auch schon ein spezieller Termin ist“, erzählt Mutter Michaela. „Noch am Morgen des 24. Dezember, haben wir über mögliche Zufälle gelacht“, sagt sie. Vater Christian hatte ihr die Hand auf den Bauch gelegt und über ein weiteres „Weihnachtsgeschenk“ gescherzt. Doch das Handauflegen hatte Folgen: „Eine Stunde später ging es los“, sagt die Groß Bültenerin. „Ich dachte nur: Das kann doch nicht sein!“ Doch, konnte es, denn Sohn Alex hatte eigene Pläne, eiferte Vater Christian tatsächlich nach.

Im Krankenhaus, in dem wegen der Feiertage wenig los war, wurde er um 19.08 Uhr geboren. Mutter Michaela erzählt: „Die Krankenschwester sagte noch ganz begeistert, dieses Kind sei ja ein Weihnachtsgeschenk. Doch ich sagte ihr: Das ist bei uns nichts Besonderes!“ Und der Vater? „Ich dachte: Endlich bin ich nicht mehr allein“, schmunzelt er. Mit dem „Weihnachtsmann-Nachwuchs“ wurde somit eine neue Tradition geboren: „Wir gratulieren uns an Heilig Abend immer gegenseitig“, schildert Sohn Alex grinsend. „Das fand ich schon als Kind lustig.“

Ob es Gleichgesinnte, also weitere doppelte „Weihnachtsmänner“ gibt, ist den beiden nicht bekannt. „Müsste man glatt mal im Internet schauen“, sagt Vater Christian und Tochter Kristina - die übrigens auch im Dezember geboren ist - ergänzt: „Vielleicht gibt es ja den Club der anonymen Christkinder.“

Um ihren 18. und 50. Geburtstag gebührend zu begehen, haben Vater und Sohn bereits gestern mit rund 80 Gästen „reingefeiert“.

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