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Vergnüglicher Unsinn im Ilseder Komed

Ilsede Vergnüglicher Unsinn im Ilseder Komed

Ilsede. Limericks, Klapphornverse, Schüttelreime: Ute Heinemann, Ilse Schulz und Gerhard Gieseke von der Kultur-AG des Heimat- und Archivvereins Edemissen bescherten auf Einladung des Landfrauenvereins Peine-Süd ihren Besuchern mit Literatur der weniger ernsten Art im Komed in Groß Ilsede einen vergnüglichen Samstagnachmittag.

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Mit Blödeltexten von Goethe, Kästner, Ringelnatz und Busch bereitete das Trio vom Heimatverein Edemissen 120 Zuhörern einen vergnüglichen Nachmittag.

Quelle: hui

Die bereit gestellten Stühle reichten gar nicht aus für die letztlich 120 Gäste, die an diesem grauen Samstagnachmittag auf Einladung des Landfrauenvereins Peine-Süd einer besonderen Gattung der Literatur lauschen wollten.

„Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander!“ Diese Feststellung von Ex-Schulleiter Gerhard Gieseking quittierten die Zuhörer mit zustimmendem Nicken, denn die Grenze zwischen Ernsthaftigkeit und Humor kann bisweilen durchaus nicht klar gezogen werden, wie schon Goethe festgestellt hatte. Auch Theodor Storm hatte geäußert: „Ohne ein gewisses Quantum an Mumpitz geht es nicht!“

Ilse Schulz, Ute Heinemann und Gerhard Gieseke, der als Moderator fungierte, hatten davon eine Menge auf Lager und bombardierten abwechselnd ihr Publikum mit Blödeleien aus hochwohlgeborenem Munde: „Ein Hündchen wird gesucht, das weder knurrt noch beißt, zerbrochne Gläser frisst und Diamanten scheißt“, zitierte Gieseking Altmeister Goethe. Texte, Reime, Plattheiten und Blödeleien von Wilhelm Busch und Erich Kästner, Ringelnatz und Christian Morgenstern über Fritz Grasshoff, Peter Hacks und James Krüss bis hin zu Heinz Erhardt und Robert Gernhardt hatte das Trio in petto.

Doch auch das Publikum war gefordert und konnte sich gesanglich abarbeiten - unter anderem an dem Kinderlied von der kleinen Wanze auf der Mauer. Auch der Volksmund kam mit Schüttel- und Abzählreimen zu Wort.

„Sehr schön, dass man so etwas wieder zu hören bekommt - junge Leute kennen das gar nicht mehr“, sagte Besucherin Roswitha Holstein aus Ilsede. Edith Voges, Vorsitzende des Heimatvereins Oberg, hatte der Nachmittag auch gut gefallen: „Man konnte in die Kindheit eintauchen, das hatte man ja damals alles schon mal gehört!“

hui

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