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„Unsagbar blöde Situation“ beim Volkslauf

Ilsede / Groß Lafferde „Unsagbar blöde Situation“ beim Volkslauf

Groß Lafferde. Von außen betrachtete war es ein fröhliches sportliches Event für das ganze Dorf, doch hinter den Kulissen des Volkslaufs im Juni brodelte es zwischen dem ausrichtenden MTV Groß Lafferde und dem SV Teutonia Groß Lafferde. Nun hat der Ortsrat ein klärendes Gespräch anberaumt.

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Nach außen wirkte der Volkslauf wie ein fröhliches, sportliches Ereignis, im Hintergrund gab es Streit zwischen MTV und SV Teutonia.

Quelle: Isabell Massel

Der Vorsitzende des MTV Groß Lafferde, Andreas Winkler, spricht von einer „unsagbar blöden Situation“ an jenem Tag. „Ein Jahr im Voraus wird dieses Event geplant und bekannt gegeben, wo man startet und wo man am Ende einläuft - das muss man mit dem anderen Verein besprechen“, schildert der 50-Jährige. Just aber als man habe starten wollen, hätten Mitglieder des SV Teutonia im späteren Einlaufbereich begonnen, Fußballtore anzuketten und den Weg, den später die Läufer passieren sollten, zu versperren.

„Wir haben dann den Entschluss gefasst, nicht die Schlösser zu knacken, sondern einfach die Netze abgemacht“, sagt Winkler.

Anders hat der SV Teutonia die Situation erlebt. Vereinsvorsitzender Olaf Pickhardt betont: „Wir arbeiten nicht gegeneinander, aber hin und wieder haben wir unterschiedliche Auffassungen.“ So auch vom Geschehen an jenem Tag. Der MTV habe den Zieleinlauf auf dem B-Platz geplant, „wir haben aber gesagt, dass dieser tabu ist und sie den A-Platz nehmen sollen“, so Pickhardt. Letztlich sei es ein „Missverständnis“ gewesen. „Wir hatten keinerlei Gedanken, den Lauf zu torpedieren“, hebt der 42-Jährige hervor.

Wie auch immer es denn nun war, in einer Sache sind die beiden Vereinsvorsitzenden aber der gleichen Meinung: „Wir sind darum bemüht, dass es keine Reibereien gibt. Es ist sehr wichtig, dass man miteinander arbeitet“, sagt Winkler. Und Teutonen-Chef Pickhardt ergänzt: „Es gibt keine Rivalität. Wir sind zwei große Sportvereine, die eine Intention haben: sportbegeisterten Menschen die Gelegenheit zu geben, ihre Leidenschaft auszuleben.“

Oder wie Groß Lafferdes Ortsbürgermeister Rainer Röcken (CDU) es im Hinblick auf das anstehende klärende Gespräch formuliert: „Wir sind stolz auf unsere Vereinsarbeit. Wir haben immer alle zusammengehalten, und ich möchte, dass das auch so bleibt.“

mir

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